Das Wort zum Follow Friday
Für Nicht-Twitterer: am Follow Friday empfehlen Twitterati aus guter Tradition ihren Followern, wem es sich lohnt zu folgen weil dessen Tweets informativ oder unterhaltsam sind. Anfangs fand ich den Follow Friday prima, mittlerweile geht er mir mehr und mehr auf die Nerven.
Schuld daran ist zunehmend der Effekt, Twitter als dynamische Chat-Plattform zu gebrauchen und Woche für Woche den eigenen Followern die gleichen Chat-Partner weiter zu empfehlen. Nichts gegen Twitter als Chat-Plattform, ich bekenne mich selbst schuldig im Sinne der Anklage, aber für Aussenstehende sind diese Follow-Empfehlungen eher wertlos.
Steigerungsfähig ist das nur noch durch die Empfehlung geschützter Accounts. Auch hier: es spricht nichts gegen das Schützen des Accounts, es dient ja gerade der Aufrechterhaltung der Privatsphäre. Warum aber sollte jemand, der seinen Account schützt damit seine Tweets nicht für jedermann sichtbar sind für eben diese Allgemeinheit lesenswert sein? Wenn mir ein Twitterer empfohlen wird, möchte ich nicht erst um Erlaubnis fragen müssen seine Tweets lesen zu dürfen nur um dann festzustellen, dass er weitestgehend mit dem selben Personenkreis kommuniziert.
Besser fände ich, wenn am Follow Friday die Twitterer empfohlen werden würden, denen es sich lohnt zu folgen ohne unbedingt zu erwarten, dass sie auch zurück folgen. Qualität statt Quantität. Das entspricht nämlich dem eigentlichen Sinn von Twitter.
In diesem Sinne: Happy Follow Friday!
Juli 10th, 2009
Freitage werden überbewertet. Völlig.
Juli 10th, 2009
>Warum aber sollte jemand, der seinen Account schützt damit seine Tweets nicht für jedermann sichtbar sind für eben diese Allgemeinheit lesenswert sein?
Vielleich: Weil sich das in keinster Weise widerspricht? Dann klickt man halt auf den Request, wobei man sich ja nicht wirklich einen abbricht und muss ein wenig warten, um dessen Tweets zu lesen.
Wenn die Empfehlung von jemandem kam, den Du kennst, und dessen Stil Du schätzt wird er sich schon etwas bei der Empfehlung gedacht haben.
Juli 10th, 2009
Ich finde es geil, dass Mann bei Twitter auch mal den Dödel auf den Tisch legen kann – so ganz ohne ausgelacht zu werden! Das finde ich klasse!
Juli 10th, 2009
Wie ich den Followfriday sehe und damit umgehe:
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Von ca. 170 Leuten, denen ich bei Twitter folge, finde ich rund 20 so genial, dass ich sie eigentlich gerne weiterempfehlen würde.
Aber diese Anzahl würde den Rahmen sprengen. Wen davon soll ich also empfehlen? Den einen, den anderen nicht … ungerecht! Da habe ich irgendwie ein schlechtes Gefühl bei.
Somit habe ich für mich persönlich den Followfriday erst mal ad acta gelegt.
Wenn ich von anderen empfohlen werde, schmeichelt das natürlich.
Generell ist mir der Followfriday aber auch beim Lesen eher unangenehm … zu viele Empfehlungen, die ich mir gar nicht alle ansehen kann. Die Tweets langweilen.
Und da muss ich dir zustimmen … Hin-und-Her-Empfehlungen von Chatpartnern sind gääääähn!
Wie komme ich zu neuen, interessanten Twitteratis? Ich schau mir die Timeline meiner “Lieblinge” an, sehe mit wem getwittert wird und folge den Leuten einfach mal.
So haben sich schon wunderbare Kontakte ergeben – ganz ohne Followfriday.
Zu den protected Updates:
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auch ich habe einige Zeit einen Riegel vorgeschoben.
Ich habe auch in der Phase neue Follower bekommen, die einfach den Requestbutton gedrückt haben. Die Leute sind mir gefolgt, manche geblieben, manche wieder weitergeflogen.
Und so mache ich es selbst auch bei Leuten die protected sind:
anfragen, folgen, bleiben oder abhauen.
Wo liegt das Problem? Beim Stolz?
Juli 21st, 2009
Schließe mich der Yvonne an.
Wenn ich Leute vorschlage, dann fasse ich meistens Gruppen zusammen, die zusammen im Kontext stehen. Z.B. Leute einer bestimmten Firma, oder einem Portal.
Aber wie ihr schon sagt, handelt es sich immer um eine begrenzte Anzahl von Leute, von daher poste ich die nicht jede Woche. Irgendwann ist halt mal gut.
Protected stört mich auch nicht weiter. Wenn mich auf Grund der Empfehlung interessiert, was derjenige schreibt, so wird ein request losgeschickt. Falls nichts tolles geschreiben wird, unfollow.