Uli Hoeneß oder die unendliche Leichtigkeit des Seins

31 Aug
31. August 2009

So kennt man Uli Hoeneß: mit knallrotem Kopf auf der Bank Tribüne wild gestikulierend und wie ein Gummiball umherhüpfend. Er hat es seinen Kritikern mal wieder gezeigt: alle haben einen rechten Verteidiger und einen Torwart gefordert, er hat einen Flügelstürmer gekauft und damit einen Volltreffer gelandet. Nichts freut den Hoeneß Uli eben mehr, als seinen FC Bayern oben auf zu sehen.

Es war eine Bayern-Gala am Samstag abend, ein Auftritt bei dem (fast) alles gepasst hat. Zumindest wollte niemand merken, dass Edson Braafheid dem Gegner (wieder mal) die linke Seite auf dem Silbertablett angeboten hat. Oder dass Wolfsburg eine der 100%-igen Chancen hätte verwandeln können, ja müssen – und dass dann die Schlagzeilen nach dem Ribery-Robben Spektakel weit weniger Superlative aufgewiesen hätten.

Egal, es ist wieder alles gut beim FC Bayern. Oder? Es hat zumindest gut getan zu sehen, dass die Mannschaft wieder Lust am Fussball hatte und darüber hinaus anfing, Louis van Gaals neues System zu verinnerlichen. Daniel van Buyten hob nach Spielende auch das Kollektiv heraus – und er war es auch, der Butt nach dessen Glanzparade gegen Dzekos Kopfball anfeuerte. Der FC Bayern mit Mannschaftsgeist – das macht Lust auf mehr.

Jetzt ist Länderspielpause und am 12.9. spielt man auswärts gegen Dortmund. Wenn sich niemand verletzt, ist mit den Bayern wieder zu rechnen – zumal Klopps gelb-schwarze sich zuletzt nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben. Hoffen wir, dass Uli Hoeneß wieder Grund zur Freude hat.

Tags: ,
0 Antworten

Antwort hinterlassen

Möchtest du an der Diskussion teilnehmen?
Du bist herzlich eingeladen!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>