Erik Schimmel Was raus muss, muss raus.

28Okt/090

Was ist GoWalla?

Wenn ich meine Anmeldungen für alle sozialen Netzwerke der vergangenen Monate zusammenzähle, kommt eine erkleckliche Anzahl zusammen - wozu also ein weiteres? Gowalla erinnert auf den ersten Blick an BrightKite oder Google Latitude - Dienste, die im wesentlichen den Aufenthaltsort der Freunde auf einer Karte darstellen.

Das eigene Profil in GoWalla

Das eigene Profil in GoWalla

GoWalla versteht sich dagegen mehr als eine Art Reisespiel, auch bekannt als Geocaching, also eine Art virtuelle Schnitzeljagd. Die Schnitzel, die es aufzufinden gilt sind sogenannte "Icons" - digitale Souveniers, die man selbst behalten oder wieder für andere verstecken kann. Dadurch entsteht die Motivation, möglichst viele Standorte zu besuchen und man entdeckt dabei selbst neue Locations, wie z.B. Kneipen, Restaurants, Shops oder Ausflugsziele.

Der Start mit GoWalla gestaltet sich für iPhone-User gewohnt einfach: Anwendung installieren, Benutzer registrieren und loslegen. In der Folge besucht man die üblichen und unüblichen Orte des Alltags und verdient sich dabei sogenannte "Stamps" für seinen virtuellen Reisepass. Der "Check In" ist einfach: die Standorte der näheren Umgebung sind aufgelistet - fehlt der gewünschte, kann man ihn anlegen. Die ersten 10 Besucher eines Standorts, die einen Gegenstand verstecken erwerben den Status des "Founders" und sollen laut GoWalla künftig spezielle Privilegien erhalten.

Die Locations in der Umgebung

Die Locations in der Umgebung

Neben dem einsammeln von "Stamps" und "Icons" geht es bei GoWalla noch um "Pins". Pins verdient man sich, wenn man eine Route von Standorten ("Trip") abklappert. Zukünftig soll man bei GoWalla auch die Möglichkeit haben, eigene Trips anzulegen - im Augenblick ist das leider noch nicht möglich.

Mein Fazit: GoWalla macht Spaß. Nicht nur das, es ist nützlich: im Gegensatz zum reinen "wer ist gerade wo" liefert GoWalla Informationen darüber, welche Standorte häufig bzw. von den eigenen Freunden besucht wurden. GoWalla hat sicherlich Potential, auch wenn die eine oder andere Funktion noch nicht fertig gedacht oder implementiert wurde. Wem sich das Prinzip von GoWalla nicht erschließt, findet in der FAQ alles Wissenswerte.

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26Okt/090

Live-Meldungen und Neuigkeiten – Facebook nervt Anwender

Facebooks hat seine Startseite umgestellt: es gibt jetzt die Möglichkeit, zwischen "Live-Meldungen" und "Neuigkeiten" zu wählen. Das raffinierte dabei: die bisher auf der rechten Seite angezeigten Neuigkeiten enthalten nicht alle Aktivitäten. Was wert ist, unter Neuigkeiten angezeigt zu werden entscheidet ein Algorithmus - abhängig von der Wahrscheinlichkeit, mit der Benutzer auf das Ereignis reagiern.
Wer wie üblich alle Aktivitäten aus seinem Freundeskreis sehen möchte, muß den Live-Feed aktivieren. Was Facebook sich bei dieser Änderung gedacht hat erschließt sich mir nicht - zumindest denken Millionen Anwender ähnlich und haben sich bereits in Gruppen zur Abschaffung des neuen Layouts solidarisiert.
Vielleicht würde es ja seitens Facebook helfen, neue Features anzukündigen, dann wie bei Twitter zunächst einem beschränkten Benutzerkreis zur Verfügung zu stellen und dann das Feedback dieser Nutzer auszuwerten.

Facebooks hat seine Startseite umgestellt: es gibt jetzt die Möglichkeit, zwischen "Live-Meldungen" und "Neuigkeiten" zu wählen. Das raffinierte dabei: die bisher auf der rechten Seite angezeigten Neuigkeiten enthalten nicht alle Aktivitäten. Was wert ist, unter Neuigkeiten angezeigt zu werden entscheidet ein Algorithmus - abhängig von der Wahrscheinlichkeit, mit der Benutzer auf das Ereignis reagiern.

Der Stein des Anstosses: die neue Facebook-Startseite

Der Stein des Anstosses: die neue Facebook-Startseite

Wer wie üblich alle Aktivitäten aus seinem Freundeskreis sehen möchte, muß den Live-Feed aktivieren. Was Facebook sich bei dieser Änderung gedacht hat erschließt sich mir nicht - zumindest denken Millionen Anwender ähnlich und haben sich bereits in Gruppen zur Abschaffung des neuen Layouts solidarisiert.

Vielleicht würde es ja seitens Facebook helfen, neue Features anzukündigen, dann wie bei Twitter zunächst einem beschränkten Benutzerkreis zur Verfügung zu stellen und dann das Feedback dieser Nutzer auszuwerten.

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