So geht’s: Informationen auf Facebook dediziert freigeben
Je größer das Netzwerk auf Facebook wird, desto mehr wächst der Wunsch, Informationen nur bestimmten Gruppen zugänglich zu machen. Facebook erlaubt sehr granulare Einstellungen im eigenen Profil – wenn man weiß, wie’s geht.
Am Anfang ist es einfach: man lädt Familie, Freunde und Bekannte auf Facebook ein und jeder sieht einfach alles. Je weitläufiger das Netzwerk auf Facebook wird, desto komplizierter wird aber mit der Zeit auch dessen Pflege. Sollen meine Auftraggeber auch meine privaten Bilder sehen können? Sollen Leute, mit denen ich noch nie persönlichen Kontakt hatte, mit denen ich aber in anderen sozialen Netzwerken gerne kommuniziere die gleichen Dinge über mich erfahren wie langjährige Freunde? Wie sieht es mit den Freunden meiner Freunde aus? Dazu kommt, dass z.B. mein berufliches Umfeld an anderen Dingen über mich interessiert ist als mein privates Umfeld: die Pinnwand muss also flexibler werden.
Segmentierung heißt das Zauberwort. Über Konto -> Freunde bearbeiten lassen sich beispielsweise 4 Gruppen einrichten: Familie bzw. enge Freunde, Bekanntschaften, berufliche und entfernte Kontakte. Die bestehenden Kontakte werden dann diesen Gruppen zugeordnet. In Konto -> Privatsphäre-Einstellungen kann dann unter Benutzerdefinierte Einstellungen sehr dediziert entschieden werden, wer was zu sehen bekommt – oder auch nicht.
Ein Beispiel: der Beziehungsstatus (dazu gehört auch, wen ich in meine Kontaktliste aufnehme) ist nicht geschäftlich. Eventuell auch meine Freundes- und Interessenliste nicht, auf jeden Fall sind die nicht für die Augen meiner entfernten Kontakte bestimmt. In Benutzerdefinierte Einstellungen kann ich bei Dinge, die ich teile -> Beziehungen den gewünschten Gruppen den Zugriff erlauben. Weiter unten kann ich das gleiche mit meinen Fotoalben tun. Unter Dinge, die andere Personen teilen kann ich festlegen, wer Fotos sehen darf, auf denen ich markiert bin. Die Sichtbarkeit der Freundesliste läßt sich über Privatsphäre-Einstellungen unter Allgemeine Informationen einschränken.
Bleibt die Pinnwand. Für jeden Eintrag läßt sich die Sichtbarkeit mit dem Schloß-Button individuell festlegen. So kann man z.B. den dreckigen Witz den beruflichen Kontakten vorenthalten. Auch die gesamte Pinnwand läßt sich sperren: über Dinge, die andere Personen teilen -> Freunde können an meine Pinnwand posten kann man Gruppen und Personen die Erlaubnis erteilen oder entziehen, an die Pinnwand posten und diese zu betrachten.
Das alles kostet etwas Zeit, zahlt sich aber am Ende aus, weil sich der Facebook Account dadurch flexibler nutzen läßt.
