Share dich zum Teufel!
Noch ein Dropbox-Clone? Ganz und gar nicht. Während sich Dropbox auf’s Synchronisieren der Daten mit der Cloud versteht, hat CloudApp seine Stärken beim Verteilen.
Mal eben ein Bild, Musikstück oder Video über das Netz zugänglich machen? Kein Problem. Nachdem man CloudApp über den AppStore installiert und seinen Account angelegt hat, sieht man ein Wolkensymbol in der Menüleiste. Ab jetzt können Dateien über den Finder einfach über Drag & Drop auf das Symbol gezogen werden und schon wird die Datei in die Cloud geladen. Nach dem Upload befindet sich ein Kurzlink auf die Datei in der Zwischenablage, den man der Netzgemeinde nun twittern oder anderweitig zugänglich machen kann.
Über sogenannte “Raindrops” lassen sich auch Musiktitel direkt aus iTunes oder Bilder aus iPhoto bequem in die Cloud schieben. Da die Raindrops auf einer API basieren ist damit zu rechnen, dass in Kürze zusätzliche Anwendungen unterstützt werden. Wer das Drag & Drop nicht mag, kann sich für den Upload in die Cloud auch einen Hotkey einfallen lassen. Die letzten Uploads sind in der Menüleiste sichtbar, ältere Dateien lassen sich über eine Webanwendung verwalten. Growl-Integration sowie das automatische Hochladen von Screenshots runden das ganze ab.
Die Kosten? Nur wer häufig größere Dateien über die Cloud verteilen möchte, wird zur Kasse gebeten. Dabei können auch kurzfristige und sehr günstige Abos abgeschlossen werden.
Für das iPhone empfehle ich die App Cloud2Go, die zwar mit 2,39€ nicht billig, aber ihr Geld wert ist. Alles in allem begeistert mich CloudApp mit seiner Einfachheit sowie die sehr durchdachte Integration in OSX. Alles über CloudApp findet ihr auf deren Website.

