Vine: Bewegte Bildchen

28 Jan
28. Januar 2013

Disclaimer: meine Begeisterung für Video im Netz hält sich in Grenzen. Klar, ich bin Youtube-Konsument und ich mag Videos auch. Aber das Netz spielt sich bei mir überwiegend mobil ab und darum überlege ich schon genau, für was ich meine monatliche Bandbreite opfere. Musikvideos? Zuhause. Gags? Zuhause, wenn überhaupt. Ebenso verhält es sich beim Videos erstellen: zu langsam, zu kompliziert, zu Bandbreiten-intensiv.

Nicht allzu gute Voraussetzungen, um mich für Vine zu begeistern. Aber Vine könnte tatsächlich der Dienst sein, der mich an mobile Videos heranführt. Vine, das sind bewegte Bilder, sechs Sekunden lang. Nicht mehr. Wie animierte Gifs laufen sie in einer Endlosschleife, laden schnell und starten standardmäßig mit ausgeschaltetem Ton. Vine funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie Instagram: eine Timeline, die man sich mit Followern auf vine.co teilt, dazu die übliche Verteilung nach Twitter und Facebook.

Der einzige Weg, Vine-Videos zu erstellen ist Vine. Kein Import, keine Schnittfunktion, keine Filter. Einfach die App öffnen, auf das Kamera-Symbol tippen und los geht’s. Solange man mit dem Finger auf die Videovorschau tippt, zeichnet die App auf. Anschließend kann das fertige Video gepostet werden, schnell und idiotensicher.

Vine ist einfach, schnörkellos und passt in mein mobiles Konsumschema. Mal sehen, ob und wie das Konzept angenommen wird. Wenn es Vine in die Vorschauansicht von Tweetbot & Co schafft, sehe ich dafür gute Chancen.

2 Antworten

Trackbacks & Pingbacks

Antwort hinterlassen

Möchtest du an der Diskussion teilnehmen?
Du bist herzlich eingeladen!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>