Die FDP – Ein Loblied

16 Aug
16. August 2013

Sind wir doch mal realistisch: wenn in den nächsten Tagen keine riesengroße Sauerei ans Tageslicht kommt, die Schwarz/Gelb mindestens 10% an Stimmen kostet, wird diese Regierung im Herbst eine Fortsetzung finden. Und da es eigentlich ziemlich egal ist, mit wem Mutti Merkel regiert – warum nicht wieder mit der FDP?

Keine Partei ist so bürgernah wie die FDP. Da ist der Dirk Niebel, der wie ein Pauschaltourist auch mal einen Teppich schmuggelt. Oder Frau Dr. Koch-Mehrin und Herr Dr. Georgios „Jorgo“ Chatzimarkakis. Einfache Menschen, wie du und ich eben.

“Auf jedem Schiff, das dampft und segelt, gibt es einen, der die Sache regelt”, sagte der Guido Westerwelle immer und meinte damit sich. Geregelt hat sich das mit seinem Parteivorsitz dann auch, und zwar zugunsten von Philipp “Flipsi” Rösler. Der hat auch lockere Sprüche drauf und drängt sich dafür in der Politik nicht so in den Vordergrund. Im Grunde ist Rösler einer, der nicht unangenehm auffällt – weil er überhaupt nicht auffällt.

Ja, in der FDP streiten sie manchmal wie die Kesselflicker. Aber immer fair. Darum ist Rainer Brüderle jetzt Fraktionsvorsitzender. Geben wir’s ruhig zu: lustig ist’s mit dem. Das liegt daran, dass er gerne mal Wein trinkt. Man muss neben der Politik eben auch leben. Und wenn er dann in Stimmung ist, kann er echt charmant sein und sagt den Mädels an der Bar auch mal, was sie im Dirndl haben.

Langweilig ist in der FDP nur Frau Leutheuser-Schnarrenberger. Die kümmert sich noch um altmodische Sachen wie Bürgerrechte. Wen interessiert das noch in Zeiten, in denen man Hotels Steuergeschenke machen und dafür sorgen muss, dass die Verlage von Suchmaschinen bezahlt werden?

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