Stuttgartlauf 2014

02 Jul
2. Juli 2014

Normalerweise hake ich einen Lauf nach der Teilnahme relativ schnell ab. Meistens steht nämlich schon der nächste Lauf fest und ich bin gedanklich schon wieder in der Vorbereitung. Mit diesem Stuttgartlauf habe ich mich dann aber doch noch etwas auseinandergesetzt, was auch der Grund ist, warum dieser Laufbericht erst heute erscheint.

Der Stuttgartlauf

Der Stuttgartlauf


Der Stuttgartlauf ist mit meiner 5. Teilnahme seit 2010 mittlerweile ein guter Bekannter und der Dauerbrenner unter den Straßenläufen, an denen ich teilgenommen habe. Der “Klassiker” sozusagen. Dieses Jahr war es aber anders. Dieses Jahr stand er irgendwie unter dem Motto “halb Fisch, halb Fleisch”.

Here’s why.

Die Vorbereitung

Der Frankfurt Marathon war mein Highlight des letzten Jahres. Ich war zum Ende des Jahres topfit, aber es hat mich viel Zeit und Kraft gekostet. Ich hatte mir vorgenommen, etwas Druck aus dem Kessel zu nehmen. Der Winter kam gerade recht. Ich habe zwar einige Trainingsläufe im Bereich 25-32k absolviert, habe mir aber keinen Lauf im Frühjahr vorgenommen. Meinen Lieblingshalbmarathon in Freiburg habe ich ausfallen lassen. Im Vergleich zum Herbst bin ich mit einem Plus von 2-3 kg auch recht gut durch den Winter gekommen. -.-

Mein erster Lauf mit Startnummer war der Filderlauf Ende April, den ich völlig ohne Tempotraining mit 45:24 etwas langsamer als im letzten Jahr gelaufen bin. Die Entscheidung am Stuttgartlauf teilzunehmen habe ich dann Mitte Mai getroffen und so waren es anstatt der üblichen 12 Wochen Vorbereitung nur 7 Wochen, davon eine Regenerationswoche.

Die Zielzeit

Im Intervalltraining lag ich im Bereich um 4:30, im 5k Tempotest hatte ich mit 4:40 keine Probleme. Meine HM-Bestzeit lag letztes Jahr knapp unter 1:38, den Stuttgartlauf bin ich in 1:42 gelaufen. Die Daumenpeilung war also eine Pace von 4:45 bzw. eine Zielzeit um 1:40.

Der Lauf

Ich merke am Tag des Laufs meist so nach 2-3 Kilometern, was drin ist. Am Sonntag waren das 4:50 – etwas langsamer, als ich mir vorgenommen hatte. Ich wollte das Tempo steigern, hing aber in einer Traube von Läufern hinter dem 1:45h Paceläufer fest. Bei Kilometer 6 konnte ich, als die Straße breiter wurde und das Überholen ohne Hakenschlagen oder andere Läufer zu behindern möglich war, vorbeiziehen.

Von da ab arbeitete ich mich nach und nach in Richtung 4:40 vor, am Ende fehlte aber eine gute Minute für Sub100.

Und nun?

Obwohl ich mit meinen 1:41:16 nahezu jeden virtuellen Schwanzvergleich (die “Konkurrenz” lief 1:40 oder besser) verloren habe, bin ich zufrieden mit dem Lauf. Verglichen mit dem letzten Jahr war ich auf fast jedem Kilometer schneller.

Es hakte an der Motivation, mehr zu wollen. Das Laufen weniger Ergebnis- und mehr Spaß-orientiert zu gestalten war allerdings eine Entscheidung, die ich letztes Jahr bewusst getroffen habe und von der ich mit der Teilnahme am Stuttgartlauf abgewichen bin.

Die Frage ist nun: quo vadis? Nochmal ein “großer”? Mal die 1:35 im Halbmarathon anpeilen? Lieber die langsamen, langen Läufe am Wochenende ohne Zeitdruck?

Ich weiß es noch nicht.

3 Antworten
  1. Yvonne says:

    Ich lief Bestzeit :-P

  2. Erik says:

    Du liefst? Du gingst am Stock! :P

  3. Yvonne says:

    Walking is ohne Stock, Darling :-P

Antwort hinterlassen

Möchtest du an der Diskussion teilnehmen?
Du bist herzlich eingeladen!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>