Das iPad – bringt es attraktivere Tarife?
Erste Werbespots kündigen an, dass das iPad nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen wird. Ich finde, der Spot macht Lust auf das Gerät.
Interessant wird, wie sich die Mobilfunkanbieter positionieren werden: da das iPad ohne Sim Lock angeboten wird könnten sich endlich Tarife etablieren, die auch für iPhone-Benutzer interessant sind. Auch wenn das Netz von T-Mobile für das iPhone noch am besten geeignet ist: ewig dürfte der Exklusiv-Status nicht zu halten sein und Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft. O2 traue ich im Markt mobiler Internettarife am meisten zu.
Quo vadis, iPad?
Nun ist es also da, das lang erwartete Wunder-Gadget von dem alle offensichtlich erwartet haben, es könnte auch 5 Pfund junges Gemüse in 5 Minuten putzen. Kann es aber nicht - und schon ist das Gemecker groß. Um es vorweg zu nehmen: ich habe im Moment keine Verwendung für das iPad und ebenso wenig wie ich den Hype vor der Veröffentlichung nachvollziehen konnte, verstehe ich jetzt die allgemeine Enttäuschung. Das iPad setzt meiner Meinung nach sehr wohl Maßstäbe, es wird aber noch einige Zeit dauern bis der Markt das Gerät als das erkennt, was es ist: ein Gadget, kein Computer.
Als das iPhone 2007 vorgestellt wurde wusste ich sofort, dass ich das haben wollte und bin nicht enttäuscht worden - trotz vieler Bugs in den ersten Versionen. Ich habe es mir gekauft aufgrund der Dinge, die es konnte - und zwar weitaus besser konnte, als andere "Smartphones". So war mir z.B. herzlich egal, dass es zum damaligen Zeitpunkt Kamera-Handies gab, die mehr Megapixel hatten oder MMS versenden konnten - weil ich es nicht brauchte. Was ich brauchte, war ein vernünftig bedienbares, Internet-fähiges Telefon, das meine Playlists synchronisiert und es mir so ersparte, meinen iPod und mein Handy mit mir rumzuschleppen.
Apples Produktphilosophie war immer schon "Simplicity" - ein Gerät, das seinen Einsatzzweck so einfach wie möglich erfüllt. Wer also fehlende Schnittstellen, Speicherkarten, WebCams etc. beklagt sollte sich evtl. fragen, ob er mit einem leichten Subnotebook nicht besser bedient wäre - es gibt ja z.B. das MacBook Air.
Natürlich kann man auch das geschlossene Öko-System iTunes, iPod, iPad etc. kritisieren. Ein iPod, iPhone oder iPad müssen aber meiner Meinung nach nicht offen sein. Es sind Gadgets. Mein altes jailbreaked iPhone 2G ist offen - stabiler ist es dadurch nicht geworden. Ein Auto verwendet auch proprietäre Technologie und jeder akzeptiert es. Kein Mensch würde erwarten einen BMW-Motor in einen VW einbauen zu können. Das Navigationssystem navigiert ebenfalls geschlossen, ohne dass man zusätzliche Themes, Skins oder sonstwas dazu installieren müsste.
Apple ist eben auch Anbieter multimedialer Inhalte und läßt sich das bezahlen. Das ist ein legitimes Geschäftsmodell das man akzeptieren kann, aber nicht muss. Mich hat es bisher nie gestört, dass ich iTunes zum befüllen meines iPods oder iPhones benötige - warum auch. Es tut genau das, was es soll. Wer ein Smartphone braucht, das "hackable" ist, findet sicher eins und handelsübliche Netbooks werden nach der iPad-Ankündigung auch nicht vom Markt verschwinden.
Das iPad ist ein Multimedia-Terminal das Apples Inhalte transportiert - nicht mehr und nicht weniger. Videos, Musik und Apps kommen via iTunes, die Auswahl ist heute schon riesig. Interessant finde ich daneben die Möglichkeit, multimediale Inhalte über den virtuellen Bookstore zu beziehen. Sollten die Inhalte überzeugen, käme das Gerät auch für mich in Frage. Dazu kommt die beispiellos gute Bedienung. Eindeutig verbesserungswürdig ist allerdings das fehlende Multitasking oder dass keine Flash-Inhalte abgespielt werden können. Beides lässt sich Software-seitig nachbessern und ich sehe keinen Grund, warum das nicht kommen sollte.
Warten wir's also ab, wie sich das Produkt entwickelt - der iPod war anfangs ja auch "nur" ein MP3-Player.
Die Gowalla-Wette
Frau Sim und ich liefern uns seit einiger Zeit ein hitziges Gefecht auf Gowalla um den Titel des erfolgreicheren virtuellen Reisenden. Nun ist es leicht, auf Gowalla wahllos Spots und Pins zu sammeln - ein freier Nachmittag in der Innenstadt reicht. Es galt also den Schwierigkeitsgrad zu steigern. Daraus resultierte folgende Wette: wer zuerst alle verfügbaren Items auf Gowalla einsammelt und dabei die wenigsten Stamps benötigt, gewinnt ein Fußballspiel seiner Wahl.
Die Herausforderung besteht also darin, Spots taktisch sinnvoll anzulegen und die Items gezielt zu suchen - Strategie statt Drive By.
Sharing is caring - darum poste ich an dieser Stelle mein Gowalla-Knowhow. Für die Chancengleichheit. Man gewinnt spielt ja schließlich fair
Hier ist mein Gowalla Handbuch und ein Glossar zum Querlesen.
Update:
Es war aufwändiger als wir uns das gedacht haben: rund 200 Spots später und gleichauf haben Yvonne und ich beschlossen, die Wette sausen zu lassen und lieber aus Spaß an der Freude weiter zu sammeln. Der Stand am 14.12.:
WordPress mit Tweetie als Bilderdienst nutzen
Ich teste gerade Twitter2Press - ein interessantes Plugin, um einen eigenen Bilderdienst auf Basis WordPress zu realisieren. TwitPic, yFrog und wie sie alle heißen verdienen Geld mit dem Traffic, den wir generieren - warum nicht das eigene Blog für die eigenen Bilder verwenden?
Das ganze funktioniert mit WordPress (selbstgehostet), einem iPhone mit Tweetie 2 und eben Twitter2Press, einem kostenlosen Plugin. Das Setup dauert keine 10 Minuten.
- Eine Seite in WordPress anlegen, z.B. "Galerie".
- Das WordPress-Plugin installieren und konfigurieren
- In Tweetie unter Account Settings -> Image Service "Custom" auswählen und die URL des Blogs hinterlegen - fertig.



