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	<title>Erik Schimmel</title>
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	<description>Was raus muss, muss raus.</description>
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		<title>iTunes Match: Metadaten vom iTunes Store übernehmen</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 14:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[iTunes Match ist prima - wenn der Titelabgleich mal funktioniert hat. Ein Problem bleibt aber: wie kann man Songs, die iTunes erfolgreich erkannt hat mit sauberen Metadaten versehen? Eigentlich sollte das ja kein Problem sein: iTunes ermittelt einen digitalen Fingerabdruck der Datei und weist dieser bei Erfolg eine eindeutige ID aus dem iTunes Store zu. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>iTunes Match ist prima - wenn der Titelabgleich mal funktioniert hat. Ein Problem bleibt aber: wie kann man Songs, die iTunes erfolgreich erkannt hat mit sauberen Metadaten versehen? Eigentlich sollte das ja kein Problem sein: iTunes ermittelt einen digitalen Fingerabdruck der Datei und weist dieser bei Erfolg eine eindeutige ID aus dem iTunes Store zu. Wenn der Titel also irgendwo im iTunes Store verfügbar ist, sollte man doch auch die Metadaten übernehmen können.</p>
<p>Leider ist das nicht ganz so einfach. Manuelles Experimentieren führte bei mir oft zum Erfolg, aber leider nicht immer. Manchmal gibt es den Song eben nicht im deutschen iTunes Store, sondern z.B. im amerikanischen.</p>
<p>Die Lösung ist <a title="matchTag" href="http://tune-instructor.de/com/matchTag/app.html" target="_blank">matchTag</a>. matchTag ermittelt die iTunes ID der in iTunes selektierten Songs, überprüft ob und in welchem iTunes Store die Metadaten vorliegen und übernimmt sie auf Wunsch mit Album Artworks. Mehr will man nicht.<a href="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2012/01/matchTag.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1066" title="matchTag" src="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2012/01/matchTag-300x210.png" alt="matchTag" width="300" height="210" /></a></p>
<p>Wenn man etwas mit dem Tool spielt erkennt man, warum Apple die Metadaten in der iTunes Library nicht automatisch angleicht. Der Algorithmus von Apple erkennt zwar viele Titel, ist aber nicht perfekt. Es kommt vor, dass Alben auseinandergerissen werden, weil z.B. ein Song auf irgendeinem Sampler erkannt wurde.<a href="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2012/01/matchTagProtocol.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1067" title="matchTag Protokoll" src="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2012/01/matchTagProtocol-300x137.png" alt="matchTag Protokoll" width="300" height="137" /></a></p>
<p>Trotz allem ist das Tool ein Segen. Was eben fehlt ist die Möglichkeit, in iTunes einem gematchten Song manuell eine Apple ID aus dem Store zuzuordnen - das sollte Apple noch irgendwie lösen.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=iTunes+Match%3A+Metadaten+vom+iTunes+Store+%C3%BCbernehmen+http%3A%2F%2Fis.gd%2FWh2L2R" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://erikschimmel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter5.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Warum SOPA auch für uns wichtig ist</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 08:40:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich verlinke hier mal einen SPON Artikel, der auch Nicht-Onlinern erklärt, warum Meinungsfreiheit im Netz wichtig ist: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,809842,00.html Es geht bei der Diskussion um SOPA nicht darum, Urheberrechtsverletzungen zu schützen. Es geht darum, das Internet als Instrument der freien Meinungsäußerung zu erhalten. SOPA hilft nur der Contentindustrie. Man hätte gerne die alte, übersichtliche, analoge Welt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verlinke hier mal einen SPON Artikel, der auch Nicht-Onlinern erklärt, warum Meinungsfreiheit im Netz wichtig ist:</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,809842,00.html" title="Stop SOPA" target="_blank">http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,809842,00.html</a></p>
<p>Es geht bei der Diskussion um SOPA nicht darum, Urheberrechtsverletzungen zu schützen. Es geht darum, das Internet als Instrument der freien Meinungsäußerung zu erhalten. SOPA hilft nur der Contentindustrie. Man hätte gerne die alte, übersichtliche, analoge Welt zurück und setzt das jahrelang angehäufte Geld ein, um diesen Status Quo gesetzlich festzuzementieren. </p>
<p>Das eigentliche Problem ist aber das völlig verkrustete Urheberrecht. Rechteinhaber sind die Bremser in einer modernen Gesellschaft, die mehr und mehr auf freien Informationszugang angewiesen ist. </p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Warum+SOPA+auch+f%C3%BCr+uns+wichtig+ist+http%3A%2F%2Fis.gd%2FM48mnA" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://erikschimmel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter5.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Casting-Einerlei</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 14:52:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wäre die Casting Show "Voice of Germany" die Chance gewesen, mal vom üblichen Schema F abzurücken. Ja, es wird mehr auf das Können geachtet und weniger gepoltert, es gibt kein "durch den Dreck ziehen" der Kandidaten wie bei RTL. Am Ende ist aber doch alles wie gehabt: der Gewinner bekommt einen Plattenvertrag und wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wäre die Casting Show "Voice of Germany" die Chance gewesen, mal vom üblichen Schema F abzurücken. Ja, es wird mehr auf das Können geachtet und weniger gepoltert, es gibt kein "durch den Dreck ziehen" der Kandidaten wie bei RTL. </p>
<p>Am Ende ist aber doch alles wie gehabt: der Gewinner bekommt einen Plattenvertrag und wird aller Voraussicht nach früher oder später wieder in der Versenkung verschwinden, sobald die mediale Aufmerksamkeit nachlässt. Dabei hätte Pro Sieben/Sat.1 durchaus andere Optionen gehabt als der Musikindustrie, hier Universal Music, ein Talent zur Vermarktung zu überreichen. Wäre Talentförderung nicht eigentlich deren Job? </p>
<p>Wie wäre es mit professionellen Websites für alle Kandidaten, die es in die Live Shows geschafft haben? Oder mit YouTube Kanälen, bzw. der Einbindung sozialer Netze wie SoundCloud, Twitter oder Facebook in die Show? Warum schafft man für die Kandidaten nicht mal die Voraussetzungen, damit sie ihre Musik auch nach der Show selbst über iTunes &#038; Co erfolgreich vermarkten können? Natürlich könnte man Verträge so gestalten, dass die Sender als Sponsoren auftauchen und so zur eigenen Imagepflege beitragen. Auf diese Weise wäre nicht nur den Kandidaten mehr geholfen - es wäre auch der erste, längst fällige Schritt, um das Auslaufmodell Musikindustrie nachhaltig auf's Abstellgleis zu befördern.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Casting-Einerlei+http%3A%2F%2Fis.gd%2FOr9FVQ" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://erikschimmel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter5.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Der Jahresrückblick 2.0.11</title>
		<link>http://erikschimmel.de/2011/12/31/jahresrueckblick-2011/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 07:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privat]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war ein spannendes Jahr 2011 für mich. Eines, das sehr viel verändert hat. Rückblickend fällt es mir fast schwer zu glauben, wieviel. Aber mit dem Blick nach vorne gerichtet freue ich mich auf das neue Jahr. Euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2012... kommt gut rein und vor allem: gesund wieder raus! ~Erik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ein spannendes Jahr 2011 für mich. Eines, das sehr viel verändert hat. Rückblickend fällt es mir fast schwer zu glauben, wieviel. Aber mit dem Blick nach vorne gerichtet freue ich mich auf das neue Jahr. Euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2012... kommt gut rein und vor allem: gesund wieder raus! </p>
<p>~Erik</p>
<h4>Das Jahr 2011 im Überblick</h4>
<p><strong>Die schönsten Erlebnisse?</strong><br />
Der Urlaub auf Fuerteventura. Die Stunden im Siebenmühlental. Der Halbmarathon in München. </p>
<p><strong>Das nachhaltigste Erlebnis?</strong><br />
<a href="http://erikschimmel.de/2011/06/19/tag-am-meer/" title="Der Tag am Meer" target="_blank">Der Tag am Meer</a>.</p>
<p><strong>Der wichtigste Tag?</strong><br />
Der 20.10. </p>
<p><strong>Was hätte ich mir sparen können?</strong><br />
Den Dezember. Mieses Wetter, Vorweihnachtsstress, leerer Akku, angeschlagene Gesundheit. Warum findet dieser Monat jedes Jahr statt?</p>
<p><strong>Die Anschaffung des Jahres?</strong><br />
Ein Verbundpass. Einen Monat Bahn fahren, das hätte ich mir nie vorstellen können. Unter dem Strich hat das Bahnexperiment aber Spaß gemacht, auch wenn die erste Woche katastrophal lief. </p>
<p><strong>Die App des Jahres?</strong><br />
TweetBot. Weil sie kontinuierlich weiterentwickelt wird und schlicht alles liefert, was man zum Twittern braucht. </p>
<p><strong>Der Tweet des Jahres?</strong></p>
<div class="otweet" style="background-image:url(http://a3.twimg.com/profile_background_images/203697578/AVA_gallenbitter.png)">
    <div class="otweet_content">
        <div class="otweet_header">
            <div class="text">500 Gramm HARIBO Lakritz-Schnecken intus. Morgen kack' ich mir einen Satz Sommerreifen.</div>
            <div class="created_at"><a href="http://twitter.com/#!/gallenbitter/status/40057049710735360">2011/02/22 16:35:19</a> via web</div>
        </div><!--end .otweet_header-->
        <div class="otweet_footer">
            <div class="profile_image"><a href="http://twitter.com/#!/gallenbitter"><img src="http://a3.twimg.com/profile_images/1713727828/AVA_standard_normal.png" alt="gallenbitter" /></a></div>
            <div class="name"><a href="http://twitter.com/#!/gallenbitter">gallenbitter</a></div>
            <div class="screen_name">gallenbitter</div>
        </div><!--end .otweet_footer-->
    </div><!--end .otweet_content-->
</div><!--end .otweet-->

<p><strong>Die Songs des Jahres?</strong><br />
"We are the people" von Empire of the Sun. "A Loop in Time" von Wally Brill. "Black Cat's Eyes" von New Eyes.</p>
<p><strong>Podcast des Jahres?</strong><br />
<a href="http://not-safe-for-work.de/" title="Not safe for work" target="_blank">NSFW</a>. Was habe ich gelacht! Vielen Dank für die unterhaltsamen Stunden, Tim und Holgi.</p>
<p><strong>Das Wort des Jahres?</strong><br />
Eurokrise. Ich hätte nie gedacht, mir einmal um meine Altersrücklage Sorgen machen zu müssen.</p>
<p><strong>Die Person des Jahres?</strong><br />
Winfried Kretschmann. Seitdem ich in Baden-Württemberg lebe ist er der erste Ministerpräsident, bei dem ich ein gutes Gefühl habe - und das, obwohl ich seine Partei nicht gewählt habe. </p>
<p><strong>Haare kürzer oder länger?</strong><br />
Weniger.</p>
<p><strong>Zugenommen oder abgenommen?</strong><br />
Abgenommen. Obwohl ich die Finger nicht von den Süßigkeiten lassen kann.</p>
<p><strong>Das Jahr 2011 in einem Wort?</strong><br />
Bewegend.</p>
<p><strong>Meine Vorsätze 2.0.12?</strong><br />
Konzentrierter arbeiten. Gelassener werden.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Der+Jahresr%C3%BCckblick+2.0.11+http%3A%2F%2Fis.gd%2FGmoY1K" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://erikschimmel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter5.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Behandlungs-GAU bei Zahnärztin Dr. von Heydebrand</title>
		<link>http://erikschimmel.de/2011/12/30/zahnarztpraxis-dr-von-heydebrand-prien/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 19:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privat]]></category>

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		<description><![CDATA[Man geht mit einem Kind nicht freiwillig zum Zahnarztnotdienst. Wenn man muss, gibt es meistens einen triftigen Grund, nämlich Schmerzen. Wer in Prien am Chiemsee den zahnärztlichen Notdienst aufsuchen muss, sollte nach Möglichkeit aber nicht auch noch das Pech haben, an eine Ärztin wie Frau Dr. von Heydebrand zu geraten. Meine Tochter (8 Jahre alt) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man geht mit einem Kind nicht freiwillig zum Zahnarztnotdienst. Wenn man muss, gibt es meistens einen triftigen Grund, nämlich Schmerzen. Wer in Prien am Chiemsee den zahnärztlichen Notdienst aufsuchen muss, sollte nach Möglichkeit aber nicht auch noch das Pech haben, an eine Ärztin wie Frau Dr. von Heydebrand zu geraten. </p>
<p>Meine Tochter (8 Jahre alt) war am 30.12.2011 in der Zahnarztpraxis von Dr. von Heydebrand in "Behandlung". Sie hatte wegen eines kariösen Zahns so starke Schmerzen, dass ich ihr nachts Schmerzmittel geben musste. Eigentlich war sie nach einer Schmerz durchlittenen Nacht schon genug gestraft. </p>
<p>"Höchste Qualität, verbunden mit moderner Zahnheilkunde ist unser Standard" steht auf der <a href="http://www.heydebrand.de/" title="Zahnarztpraxis Heydebrand Prien" rel="nofollow" target="_blank">Website</a> von Frau Dr. von Heydebrand. In der Praxis sieht dieser qualitativ hohe Standard so aus, dass ohne beruhigende Worte, gänzlich empathielos und ohne Betäubung (!!) erst mal drauflos gebohrt wird. Es gibt Menschen, die nach einem Zahnarzttrauma dieser Art jahrelang keine Zahnarztpraxis mehr betreten.</p>
<p>Meine Tochter ist sicher nicht wehleidig, pflegt ihre Zähne und hatte bisher auch noch nie Angst vor einem Arzt oder einer Behandlung. Wer aber ein Kind, das vor Schmerzen Tränen in den Augen hat, mehrmals fragt "ob es denn richtig oder nur ein bißchen weh tut", sollte seine Behandlungsmethode hinterfragen. Nach dem Motto "das Beste am Schluß" gab es die Betäubungsspritze dann hinterher.</p>
<p>Das schnippische "lassen Sie ihre Tochter doch selber reden" passte genau ins Bild. Warum sollte jemand, der als Arzt jegliches Einfühlungsvermögen gegenüber einem Kind vermissen lässt, ausgerechnet freundlich zur Mutter sein? Dass dieser Behandlungs-GAU daran lag, dass Frau Dr. von Heydebrand Bereitschaftsdienst hatte oder weil sie mit Kindern generell nicht umgehen kann, wird ihr Geheimnis bleiben.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Behandlungs-GAU+bei+Zahn%C3%A4rztin+Dr.+von+Heydebrand+http%3A%2F%2Fis.gd%2FrExvhW" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://erikschimmel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter5.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kleines iTunes Match How To</title>
		<link>http://erikschimmel.de/2011/12/18/kleines-itunes-match-how-to/</link>
		<comments>http://erikschimmel.de/2011/12/18/kleines-itunes-match-how-to/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 14:27:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[iTunes]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mich am Freitag gleich mal auf iTunes Match gestürzt. Nach dem Abgleich mit der iCloud, der bei mir mehrere Stunden gedauert hat, sieht man erst mal - nichts. iTunes ersetzt also erst mal keine Dateien, Metadaten, etc. Was ist also passiert? iTunes lädt alle Dateien in die Wolke und versucht dabei alle Songs, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich am Freitag gleich mal auf iTunes Match gestürzt. Nach dem Abgleich mit der iCloud, der bei mir mehrere Stunden gedauert hat, sieht man erst mal - nichts. iTunes ersetzt also erst mal keine Dateien, Metadaten, etc. Was ist also passiert?</p>
<p>iTunes lädt alle Dateien in die Wolke und versucht dabei alle Songs, die im iTunes Music Store verfügbar sind, zu erkennen. Gelingt das, kann in Zukunft der Titel aus dem iTMS abgespielt werden, ansonsten existiert jetzt eine Kopie der ursprünglichen MP3-Datei in der Cloud. Auf dem MacBook, auf dem ich bisher iTunes nicht verwendet habe, sieht das folgendermaßen aus: da lokal noch keine Titel verfügbar sind erscheint jetzt ein Icon das anzeigt, dass der Titel geladen werden kann. Drückt man "Play" wird der Titel gestreamt und im Hintergrund geladen.</p>
<p>Alles ok... aber wie ersetzt man die alten gerippten MP3s durch die qualitativ hochwertigen 256 Bit AACs aus dem iTMS? Ganz einfach: man löscht sie und lädt sie erneut.</p>
<p>Zunächst erstellt man sich eine intelligente Playlist, die übersichtlich auflistet, was ersetzt werden kann. Der iTunes-Algorithmus ist gut, aber er ist nicht unfehlbar. Bei mir kam es des öfteren vor, dass Titel aus einem Album nur zum Teil erkannt wurden. Wen das stört, sollte beim Löschen und Ersetzen also selektiv vorgehen.</p>
<p>Schritt für Schritt:</p>
<div id="attachment_1013" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2011/12/Playlist.png"><img class="size-medium wp-image-1013" title="Playlist" src="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2011/12/Playlist-300x143.png" alt="Intelligente iTunes Playlist" width="300" height="143" /></a><p class="wp-caption-text">Intelligente iTunes Playlist</p></div>
<p>In so einer Playlist sind Einzeltitel oder komplette Alben gut ersichtlich. Man kann diese Dateien jetzt selektieren und mit gedrückter Alt-Taste löschen. Hier fragt iTunes nach, ob der Titel auch aus der Cloud gelöscht werden soll, was wir nicht wollen <img src='http://erikschimmel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_1014" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2011/12/Loeschdialog.png"><img class="size-medium wp-image-1014" title="Loeschdialog" src="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2011/12/Loeschdialog-300x128.png" alt="Löschen der alten MP3-Dateien" width="300" height="128" /></a><p class="wp-caption-text">Löschen der alten MP3-Dateien</p></div>
<p>Jetzt landen alle gelöschten Titel aus der lokalen Mediathek im Papierkorb und können bei Bedarf wiederhergestellt werden, alles also ohne Risiken und Nebenwirkungen.</p>
<p>Nach dem Löschen erscheint nun das Symbol, dass der Titel aus der Cloud geladen werden kann - et voilà, hier kommen die AACs <img src='http://erikschimmel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<div id="attachment_1015" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2011/12/Download.png"><img class="size-medium wp-image-1015" title="Download" src="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2011/12/Download-300x61.png" alt="Download der AAC-Files aus dem iTMS" width="300" height="61" /></a><p class="wp-caption-text">Download der AAC-Files aus dem iTMS</p></div>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Kleines+iTunes+Match+How+To+http%3A%2F%2Fis.gd%2FzHiJYD" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://erikschimmel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter5.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Telekom Spam</title>
		<link>http://erikschimmel.de/2011/12/04/telekom-spam/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 12:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Telekom]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hasse Werbung. Werbung zwingt mich Informationen zu verarbeiten, um die ich nicht gebeten habe. Aus diesem Grunde verachte ich nervtötende Werbespots, blocke Bannerwerbung und lese natürlich auch keine Newsletter. Jeder mir zugesendete Newsletter ist ein Ärgernis. Der Grund dafür ist einfach: der Newsletter lenkt mich von dem ab, womit ich im Augenblick beschäftigt bin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hasse Werbung. Werbung zwingt mich Informationen zu verarbeiten, um die ich nicht gebeten habe. Aus diesem Grunde verachte ich nervtötende Werbespots, blocke Bannerwerbung und lese natürlich auch keine Newsletter.</p>
<p>Jeder mir zugesendete Newsletter ist ein Ärgernis. Der Grund dafür ist einfach: der Newsletter lenkt mich von dem ab, womit ich im Augenblick beschäftigt bin und zwingt mich zu der Überlegung, wie ich ihn los werde. Löschen und mich das nächste mal wieder ärgern? Filtern? Oder gar versuchen, mich abzumelden? Zum Inhalt des Newsletters gelange ich dabei gar nicht, selbst wenn dieser mich zum größten Goldschatz des Planeten führen würde.</p>
<p>Heute habe ich von Spiegel Online eine Spam-Mail erhalten. Obwohl es zunächst ärgerlich war, konnte man den Newsletter zumindest mit einem Klick abbestellen und da ich Spiegel Online als reputable Publikation einstufe habe ich durchaus die Hoffnung, dass ich in Zukunft nicht mehr belästigt werde.</p>
<p>Dagegen ist Spam der Telekom eine Provokation. Am Ende der Mail ist zu lesen:</p>
<blockquote><p>Sie erhalten diese E-Mail aufgrund Ihres Einverständnisses, über Produkte und Dienstleistungen der Telekom informiert zu werden. Über den oben stehenden Servicelink "Abmeldung" können Sie Ihr Einverständnis jederzeit im Kundencenter widerrufen.</p></blockquote>
<p>Nein, aus oben genannten Gründen habe ich garantiert niemals mein Einverständnis zur Belästigung erteilt. Möglicherweise habe ich irgendwo im Kleingrauen vergessen ein Kästchen anzukreuzen, aber ich habe bestimmt niemals explizit um Werbung gebeten.</p>
<p>Gut, ein solches Missverständnis ließe sich ausräumen, wenn es eine ähnlich komfortable Möglichkeit gäbe, den Newsletter abzubestellen wie bei Spiegel Online. Also habe ich auf "Abmeldung" geklickt.</p>
<p><a href="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2011/12/Kundenzentrum.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-998" title="Telekom Kundencenter" src="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2011/12/Kundenzentrum-300x295.png" alt="Telekom Spam" width="300" height="295" /></a>Das ist der Teil, der mich dann völlig zur Weißglut bringt: Ich soll mich aktiv im Telekom-Kundenzentrum <strong>ANMELDEN</strong>, um einen Newsletter <strong>ABZUBESTELLEN</strong>? Weil es so wenig Usernamen und Kennwörter gibt, die ich mir noch merken könnte? Und was passiert, wenn ich mich dort angemeldet habe? Durch wieviele Reifen muss ich noch hüpfen, bis ich den Werbemüll endlich los bin?</p>
<p>Nein, liebe Telekom, der einzige Grund für diese Art mit Werbung umzugehen dürfte der sein, dass die große Mehrheit den Aufwand scheut und sich lieber mit eurer Werbung auseinandersetzt. Und wenn diese Masse groß genug ist, dürfte es sich am Ende auch für euch lohnen, sonst würdet ihr es ja nicht machen.</p>
<p>Von einem Unternehmen, das seinen Kunden tatsächlich so etwas wie Wertschätzung entgegen bringt würde ich allerdings erwarten, dass man dessen Wunsch respektiert, nicht mit Werbung belästigt zu werden.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Telekom+Spam+http%3A%2F%2Fis.gd%2FSJpBQm" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://erikschimmel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter5.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Man muss auch mal &#8220;Nein&#8221; sagen können.</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 11:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[S21]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe bei der heutigen "Volksabstimmung über die Gesetzesvorlage des S21-Kündigungsgesetzes" mit "Nein" und damit für das Projekt Stuttgart 21 gestimmt. Ja, es gibt eine Reihe von Argumenten gegen das Bahnprojekt. Angefangen mit den Tricksereien von Bahn und Politik, der fehlenden Transparenz, den Kostensteigerungen, und so weiter, und so fort. Mit all dem haben die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe bei der heutigen "Volksabstimmung über die Gesetzesvorlage des S21-Kündigungsgesetzes" mit "Nein" und damit für das Projekt Stuttgart 21 gestimmt.</p>
<p>Ja, es gibt eine Reihe von Argumenten gegen das Bahnprojekt. Angefangen mit den Tricksereien von Bahn und Politik, der fehlenden Transparenz, den Kostensteigerungen, und so weiter, und so fort. Mit all dem haben die Projektgegner Recht. Das Problem dabei ist nur: mit dem Austausch des Projekts ändern sich deren Protagonisten nicht. Auch K21 würde, wie jedes Großprojekt, vermutlich teurer werden als geplant. Auch bei K21 würde getrickst und verdunkelt werden, wenn sich eine Prämisse des Projekts als falsch herausstellt. Schon heute lügen die Projektgegner bei den Kosten für den Ausstieg: allein die Summe der Schadenersatzklagen für das weitestgehend ausgeschriebene Projekt dürfte astronomisch sein. Dazu kämen Kosten für die erneute Planung, die Sanierung des Gleiskörpers, usw.</p>
<p>Das alles kann man drehen und wenden wie man möchte, aber abgesehen vom jahrelangen Stillstand bekäme man nur alte Probleme im grünen Gewand. Cover my ass ist die Devise: auch grüne Politiker hängen an ihren Posten und Diäten und verlieren diese wegen eines Großprojekts nur ungern. Berufspolitiker kleben parteiübergreifend an ihren Stühlen und wer glaubt, die Grünen würden hier einen Unterschied machen ist naiv und sollte sich die Vita des Cem Özdemir mal genauer ansehen.</p>
<p>Wenn man sich Stuttgart mit Google Earth ansieht erkennt man, wie der 100 Jahre alte Bahnhof mit seinem Gleiskörper die Stadt verschandelt. Allein die Chance, dass die Gleise aus der Stadt verschwinden war für mich immer ein Grund für das Projekt zu sein, trotz der hohen Kosten. Ich gebe auch gerne zu, dass mir der Bahnhof dabei herzlich egal ist. Einen Bahnhof kann man modernisieren. Aber die Chance auf eine Stadt ohne Gleiskörper, die bekommt man mit K21 nicht.</p>
<p>Zum Bahnhof selbst: ich bin kein Verkehrsplaner und kann deshalb nicht beurteilen, ob 8 unterirdische Gleise ausreichen, um das Verkehrsaufkommen in Spitzenzeiten abzuwickeln. Der gesunde Menschenverstand sagt mir aber, dass selbst der am schnellsten wendende Zug langsamer ist als ein durchfahrender. Dazu kommt, dass man viel Fernverkehr zukünftig über den Filderbahnhof leiten und gar nicht mehr in den Kessel fahren lassen muss. In der Schlichtung wurde die Bahn darüber hinaus zu baulichen Nachbesserungen, z.B. im Bereich Barrierefreiheit verpflichtet.</p>
<p>Am Beginn von S21 stand der Wunsch nach der städtebaulichen Veränderung Stuttgarts. Alles in allem ist das auch genau der Grund, warum ich heute für das Projekt gestimmt habe.</p>
<p><a href="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2011/11/s21.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-986" title="Stimmzettel Volksabstimmung" src="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2011/11/s21-150x150.jpg" alt="Stimmzettel Volksabstimmung" width="150" height="150" /></a></p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Man+muss+auch+mal+%E2%80%9CNein%E2%80%9D+sagen+k%C3%B6nnen.+http%3A%2F%2Fis.gd%2FlrWwB9" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://erikschimmel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter5.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>RT RT RT RT Aaargh!</title>
		<link>http://erikschimmel.de/2011/11/18/rt-rt-rt-rt-aaargh/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 18:10:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt keine Gebrauchsanleitung für Twitter und deswegen soll jeder nach seiner Façon damit glücklich werden. Wenn es aber einfache, funktionierende Lösungen für gängige Probleme gibt bin ich dafür, sie zu propagieren. Heute: der Retweet. In den frühen Twitter-Anfängen gab es keine native Retweet-Funktion. Für einen Retweet stellte man "RT " vor den Tweet - [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt keine Gebrauchsanleitung für Twitter und deswegen soll jeder nach seiner Façon damit glücklich werden. Wenn es aber einfache, funktionierende Lösungen für gängige Probleme gibt bin ich dafür, sie zu propagieren. <img src='http://erikschimmel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Heute: der Retweet.</p>
<p>In den frühen Twitter-Anfängen gab es keine native Retweet-Funktion. Für einen Retweet stellte man "RT " vor den Tweet - mit dem Nachteil, dass sich die Textlänge pro Retweet um 3 Zeichen verkürzte. Die Twitter-Clients erledigten das zwar automatisch, aber häufig musste der Tweet noch manuell "nachbearbeitet" werden. Mit der nativen Retweet-Funktion ist das glücklicherweise Vergangenheit. Man sieht sofort den Urheber des Tweets, kann ihn einfach an die Timeline weiter reichen und das Original muss nicht geändert werden. Alle sind happy.</p>
<p>Warum sollte man diese Funktion also nicht nutzen? Mir fallen eigentlich nur zwei Gründe ein:</p>
<ol>
<li>Der Client beherrscht den nativen Retweet nicht. Mir ist eigentlich keiner bekannt, aber in diesem Fall sollte man den Client wechseln. Punkt.</li>
<li>Man möchte den Tweet kommentieren. Am schnellsten ginge das ja über die Reply-Funktion. Gegen diese technisch einfache Lösung spricht jedoch manchmal der Wunsch, die gesamte Timeline am Original <strong>und</strong> dem Kommentar teilhaben lassen zu wollen. Für den kurzen Kommentar böte sich da die "Zitieren"-Funktion vieler Clients an, die den Original-Tweet inkl. Urheber in Anführungszeichen setzt, für den längeren Kommentar setzt man einfach ein Punkt vor den Reply.</li>
</ol>
<p>Warum der Rant? Weil der Mensch faul ist und - anstatt sich zum Original-Tweet durchzuklicken - lieber die Timelines anderer Leute mit nicht-nativen RT's vollmüllt. Darum.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=RT+RT+RT+RT+Aaargh%21+http%3A%2F%2Fis.gd%2FFfdkeP" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://erikschimmel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter5.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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		<title>Vertrauen in die Unfähigkeit</title>
		<link>http://erikschimmel.de/2011/10/20/vertrauen-in-die-unfahigkeit/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 10:32:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Vertrauen in die Politik bestand bisher darin, dass die Damen und Herren Anwälte, Lehrer und Gewerkschafter unser Land mit ihren Gesetzen nicht komplett an die Wand fahren. Ich habe keine Ahnung von Verkehrspolitik, Polizeiarbeit, Einrichtung und Betrieb von Krankenhäusern et cetera pp und es lief ja bisher auch. Irgendwie. Seitdem eine Kindergärtnerin für das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Vertrauen in die Politik bestand bisher darin, dass die Damen und Herren Anwälte, Lehrer und Gewerkschafter unser Land mit ihren Gesetzen nicht komplett an die Wand fahren. Ich habe keine Ahnung von Verkehrspolitik, Polizeiarbeit, Einrichtung und Betrieb von Krankenhäusern et cetera pp und es lief ja bisher auch. Irgendwie. Seitdem eine Kindergärtnerin für das größte Budget im Bundeshaushalt verantwortlich war, hatte ich aber immerhin die Hoffnung, dass wenigstens in den Ministerien einigermaßen kompetent gearbeitet wird.</p>
<p>Schlimm wird es dann, wenn man mit den Sachthemen, die der Gesetzgeber gerne regulieren möchte, tagtäglich zu tun hat. Auf einmal brechen ganze Kartenhausstadtviertel des Vertrauens in sich zusammen, wenn man plötzlich erkennt, in welchem Ausmaß die Unfähigkeit regiert. Erst Zensursula, dann der peinliche Auftritt Ilse Aigners zum Thema Google Streetview, der Jurist Kauder mit seiner seltsamen Auffassung vom Urheberrecht und jetzt die aktuelle Stunde zur "Quellen Telekommunikationsüberwachung", kurz Quellen TKÜ.</p>
<p>Um es deutlich mit einem Satz zu sagen: es ist nicht möglich, einen Computer erst zu manipulieren und im Anschluss daran die Ergebnisse dieser Manipulation unbedenklich zur Beweissicherung heranzuziehen. Punkt. Das ist in etwa so, als würde man eine sprechende Wanze in ein Telefon einbauen und deren Geplapper dann als Beweis vor Gericht verwerten. Oder um es im Politikersprech zu formulieren: das wäre verfassungsfreier Raum.</p>
<p>Auf einmal ist sie also da, diese Angst. Die Befürchtung, Politiker könnten bei jedem anderen Thema auch so völlig ahnungslos vor sich hin schwadronieren und dabei so tun, als hätten sie ihr ganzes Leben lang nichts anderes getan, als sich mit diesem einen Thema auseinanderzusetzen. </p>
<p>Und dann fällt einem plötzlich die Finanzkrise und die "Euro-Rettung" ein.</p>
<div class="tweetthis" style="text-align:left;"><p> <a class="tt" href="http://twitter.com/intent/tweet?text=Vertrauen+in+die+Unf%C3%A4higkeit+http%3A%2F%2Fis.gd%2FR3OJNw" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://erikschimmel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/en/twitter/tt-twitter5.png" alt="Post to Twitter" /></a></p></div>]]></content:encoded>
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