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	<title>Erik Schimmel</title>
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	<description>Das musste einfach noch gesagt werden.</description>
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		<title>Das iPad &#8211; bringt es attraktivere Tarife?</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 08:58:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>

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		<description><![CDATA[Erste Werbespots kündigen an, dass das iPad nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen wird. Kommen damit auch attraktivere Tarife für den mobilen Internetzugang?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erste Werbespots kündigen an, dass das iPad nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen wird. Ich finde, der Spot macht Lust auf das Gerät.</p>
<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/q9KTnsGsd_0&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/q9KTnsGsd_0&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>
<p>Interessant wird, wie sich die Mobilfunkanbieter positionieren werden: da das iPad ohne Sim Lock angeboten wird könnten sich endlich Tarife etablieren, die auch für iPhone-Benutzer interessant sind. Auch wenn das Netz von T-Mobile für das iPhone noch am besten geeignet ist: ewig dürfte der Exklusiv-Status nicht zu halten sein und Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft. O2 traue ich im Markt mobiler Internettarife am meisten zu.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Das+iPad+%E2%80%93+bringt+es+attraktivere+Tarife%3F+http://is.gd/a1eEp" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://erikschimmel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro4.png" alt="Post to Twitter" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Krämermarkt in Filderstadt</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 14:07:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Filderstadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Hurra  endlich ist er wieder da, der Krämermarkt in Filderstadt. Dreimal jährlich "freuen" wir uns über diese Attraktion direkt vor unserer Haustür.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hurra  endlich ist er wieder da, der Krämermarkt in Filderstadt. Dreimal jährlich freuen wir uns über diese Attraktion direkt vor unserer Haustür, die es uns endlich wieder ermöglicht den Stand des Landfrauenvereins Bernhausen zu besuchen. Oder Socken zu kaufen. Auch Kinderkleidung aus Kambodscha oder Spielzeug aus China können wir endlich preisgünstig erwerben - von Kindern für Kinder sozusagen. Um es kurz zu machen: die Fülle des Angebots versetzt uns jedesmal auf's neue in Staunen und die Vorfreude auf den Trödelmarkt wächst von Tag zu Tag.</p>
<p>Am Samstag früh ab 5:00 Uhr geht es dann endlich los. In der Garageneinfahrt parken die ersten Trödler und beginnen ihre Stände aufzubauen. Die Händler kennen und grüßen sich lautstark und so bekommt man unter dem Schlafzimmerfenster gleich morgens das Gefühl, Teil des Krämermarktes zu sein. Tagsüber kommen die Besucher dann scharenweise und kaufen alles, was sie finden können. Wo sonst bekommt man heute noch derart exquisiten Schmuck, qualitativ hochwertige Waren und kulinarische Leckereien vom Rost angeboten!</p>
<p>Da parkt man als Anwohner gerne das Auto ein paar Blöcke weiter, schleppt die Wochenendeinkäufe an den Ständen vorbei nach Hause und verzichtet auf Erledigungen, für die man sonst am Wochenende Zeit hätte. Besuch hat man sowieso schon und falls doch mal ein Notfall passiert, braucht man ja keinen Krankenwagen wenn der Stand der RK Filder nur wenige Meter entfernt ist.</p>
<p>Alles in allem also ein Publikumsmagnet, um den uns die Region beneidet - meint zumindest die Bürgermeisterin von Filderstadt, Frau Dönig-Poppensieker in ihrer Bürgersprechstunde. So werden wir also nicht fürchten müssen, dass diese unverzichtbare Attraktion in Zukunft in der Fußgängerzone, in einem Gewerbegebiet oder gar in einem anderen Stadtteil stattfindet. Freuen wir uns also darauf, wenn der Scherenschleifer im September und Dezember wiederkommt!</p>

<a href='http://erikschimmel.de/2010/03/06/der-kraemermarkt-in-filderstadt/img_0728/' title='Aufbau der Stände'><img width="225" height="300" src="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0728-225x300.jpg" class="attachment-medium" alt="Aufbau der Stände" title="Aufbau der Stände" /></a>
<a href='http://erikschimmel.de/2010/03/06/der-kraemermarkt-in-filderstadt/img_0732/' title='Der Landfrauenverein Bernhausen'><img width="225" height="300" src="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0732-225x300.jpg" class="attachment-medium" alt="Der Landfrauenverein Bernhausen" title="Der Landfrauenverein Bernhausen" /></a>
<a href='http://erikschimmel.de/2010/03/06/der-kraemermarkt-in-filderstadt/img_0740/' title='Der Scherenschleifer'><img width="225" height="300" src="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0740-225x300.jpg" class="attachment-medium" alt="Der Scherenschleifer" title="Der Scherenschleifer" /></a>
<a href='http://erikschimmel.de/2010/03/06/der-kraemermarkt-in-filderstadt/img_0742/' title='Krämermarkt Bernhausen'><img width="225" height="300" src="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2010/03/IMG_0742-225x300.jpg" class="attachment-medium" alt="Der Krämermarkt in Filderstadt Bernhausen" title="Krämermarkt Bernhausen" /></a>

<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Der+Kr%C3%A4mermarkt+in+Filderstadt+http://is.gd/9OP1U" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://erikschimmel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro4.png" alt="Post to Twitter" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Lohnt sich &#8220;Der Spiegel&#8221; als App?</title>
		<link>http://erikschimmel.de/2010/02/24/lohnt-sich-der-spiegel-als-app/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 20:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist soweit: nach der Bild und der Welt gibt es jetzt auch den Spiegel als elektonische Publikation für das iPhone zum downloaden. Kann das gut gehen?
Nach 4 Tagen Spiegel App würde ich sagen: es kann, auch wenn man es vielleicht nicht unbedingt braucht. Ich könnte natürlich das Heft lesen - auf dem Sofa, dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_440" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0724.png"><img class="size-thumbnail wp-image-440" title="Die Spiegel App" src="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0724-150x150.png" alt="Die Spiegel App" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die Spiegel App</p></div>
<p>Es ist soweit: nach der Bild und der Welt gibt es jetzt auch den Spiegel als elektonische Publikation für das iPhone zum downloaden. Kann das gut gehen?</p>
<p>Nach 4 Tagen Spiegel App würde ich sagen: es kann, auch wenn man es vielleicht nicht unbedingt braucht. Ich könnte natürlich das Heft lesen - auf dem Sofa, dem Klo oder in der S-Bahn - und das bequemer als mit dem iPhone. Das setzt aber voraus, dass ich vorher zum Kiosk gelaufen oder Abonnent bin - und gerade letzteres sehe ich im digitalen Zeitalter immer weniger ein.</p>
<p>Für mich als spontanen Konsumenten stellt die App ein Kaufanreiz dar. Oft ist man in der Situation, in denen man Zeit hätte den Spiegel zu lesen, aber das Heft nicht zur Hand hat. Und hier beginnt sich der Charme der App auf dem iPhone zu entfalten. Der Download vollzieht sich flott und unproblematisch, nach wenigen Sekunden hat man das aktuelle Heft auf dem iPhone - und das bereits am Samstag. Mein erster Download beinhaltete allerdings keine Bilder - laut (dem im übrigen sehr schnellen) Support ein Problem, das sich durch nochmaligen Download des Hefts beheben läßt.</p>
<p>Die Artikel sind speziell für das iPhone aufbereitet und lassen sich erstaunlich gut lesen. Die Schriftgröße läßt sich in 3 Größen anpassen. Es fehlt jedoch die Möglichkeit, die Schriftart zu ändern, beim Reader Stanza ist das möglich. Die Navigation ist einfach und übersichlich: über das iPhone-typische Wischen lassen sich die Seiten umblättern, das Antippen der Bildschirmmitte öffnet das Steuerungsmenü. Das Wischen empfinde ich als Manko, das Blättern über das Antippen des Bildschirms wie bei Stanza finde ich komfortabler. Gut gelöst ist die Anzeige der Fotostrecke mit den Bildunterschriften durch drehen den iPhones. Wünschenswert wäre auch eine Stichwortsuche über alle Artikel der auf dem iPhone geladenen Hefte.</p>
<p>Ein dicker Minuspunkt ist der Preis: in der Probephase kostet die digitale Ausgabe 2,99€, danach hätte man gerne 3,99€. Die Printausgabe kostet derzeit 3,80€. Ein digitales Produkt, das teurer ist als die Printausgabe läßt sich wohlwollend nur durch den Wegfall von Werbeeinnahmen erklären. Es zeigt das Dilemma auf, in dem sich das Verlagswesen befindet: die Preisgestaltung der derzeit auf dem Markt befindlichen Produkte verhindert eine rasche Akzeptanz des Mediums. Hier müssen die Verlage noch ihre Hausaufgaben machen und begreifen, dass der Content im Internet kostenlos ist. Mehrwert durch exclusive Artikel reicht nicht, er muss auch attraktiv erscheinen.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Lohnt+sich+%E2%80%9CDer+Spiegel%E2%80%9D+als+App%3F+http://is.gd/96opq" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://erikschimmel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro4.png" alt="Post to Twitter" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Quo vadis, iPad?</title>
		<link>http://erikschimmel.de/2010/01/28/quo-vadis-ipad/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 20:41:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist es also da, das lang erwartete Wunder-Gadget von dem alle offensichtlich erwartet haben, es könnte auch 5 Pfund junges Gemüse in 5 Minuten putzen. Kann es aber nicht - und schon ist das Gemecker groß. Um es vorweg zu nehmen: ich habe im Moment keine Verwendung für das iPad und ebenso wenig wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist es also da, das lang erwartete Wunder-Gadget von dem alle offensichtlich erwartet haben, es könnte auch 5 Pfund junges Gemüse in 5 Minuten putzen. Kann es aber nicht - und schon ist das Gemecker groß. Um es vorweg zu nehmen: ich habe im Moment keine Verwendung für das iPad und ebenso wenig wie ich den Hype vor der Veröffentlichung nachvollziehen konnte, verstehe ich jetzt die allgemeine Enttäuschung. Das iPad setzt meiner Meinung nach sehr wohl Maßstäbe, es wird aber noch einige Zeit dauern bis der Markt das Gerät als das erkennt, was es ist: ein Gadget, kein Computer.</p>
<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/UNnBlMB3L84&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/UNnBlMB3L84&#038;hl=en_US&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>
<p>Als das iPhone 2007 vorgestellt wurde wusste ich sofort, dass ich das haben wollte und bin nicht enttäuscht worden - trotz vieler Bugs in den ersten Versionen. Ich habe es mir gekauft aufgrund der Dinge, die es <em>konnte</em> - und zwar weitaus besser konnte, als andere "Smartphones". So war mir z.B. herzlich egal, dass es zum damaligen Zeitpunkt Kamera-Handies gab, die mehr Megapixel hatten oder MMS versenden konnten - weil ich es nicht brauchte.  Was ich brauchte, war ein vernünftig bedienbares, Internet-fähiges Telefon, das meine Playlists synchronisiert und es mir so ersparte, meinen iPod und mein Handy mit mir rumzuschleppen.</p>
<p>Apples Produktphilosophie war immer schon "Simplicity" - ein Gerät, das seinen Einsatzzweck so einfach wie möglich erfüllt. Wer also fehlende Schnittstellen, Speicherkarten, WebCams etc. beklagt sollte sich evtl. fragen, ob er mit einem leichten Subnotebook nicht besser bedient wäre - es gibt ja z.B. das MacBook Air.</p>
<p>Natürlich kann man auch das geschlossene Öko-System iTunes, iPod, iPad etc. kritisieren. Ein iPod, iPhone oder iPad müssen aber meiner Meinung nach nicht offen sein. Es sind Gadgets. Mein altes jailbreaked iPhone 2G ist offen - stabiler ist es dadurch nicht geworden. Ein Auto verwendet auch proprietäre Technologie und jeder akzeptiert es. Kein Mensch würde erwarten einen BMW-Motor in einen VW einbauen zu können. Das Navigationssystem navigiert ebenfalls geschlossen, ohne dass man zusätzliche Themes, Skins oder sonstwas dazu installieren müsste.</p>
<p>Apple ist eben auch Anbieter multimedialer Inhalte und läßt sich das bezahlen. Das ist ein legitimes Geschäftsmodell das man akzeptieren kann, aber nicht muss. Mich hat es bisher nie gestört, dass ich iTunes zum befüllen meines iPods oder iPhones benötige - warum auch. Es tut genau das, was es soll. Wer ein Smartphone braucht, das "hackable" ist, findet sicher eins und handelsübliche Netbooks werden nach der iPad-Ankündigung auch nicht vom Markt verschwinden.</p>
<p>Das iPad ist ein Multimedia-Terminal das Apples Inhalte transportiert - nicht mehr und nicht weniger. Videos, Musik und Apps kommen via iTunes, die Auswahl ist heute schon riesig. Interessant finde ich daneben die Möglichkeit, multimediale Inhalte über den virtuellen Bookstore zu beziehen. Sollten die Inhalte überzeugen, käme das Gerät auch für mich in Frage. Dazu kommt die beispiellos gute Bedienung. Eindeutig verbesserungswürdig ist allerdings das fehlende Multitasking oder dass keine Flash-Inhalte abgespielt werden können. Beides lässt sich Software-seitig nachbessern und ich sehe keinen Grund, warum das nicht kommen sollte.</p>
<p>Warten wir's also ab, wie sich das Produkt entwickelt - der iPod war anfangs ja auch "nur" ein MP3-Player.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Quo+vadis%2C+iPad%3F+http://is.gd/7eYlM" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://erikschimmel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro4.png" alt="Post to Twitter" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Deutschland sucht den Supervollpfosten</title>
		<link>http://erikschimmel.de/2010/01/07/deutschland-sucht-den-supervollpfosten/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 12:07:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Boulevard]]></category>
		<category><![CDATA[DSDS]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem es zur liebgewonnenen Tradition geworden ist, sich im Web 2.0 über Sendungen wie "Bauer sucht Frau", "Popstars" und "Germany's Next Topmodel" auszutauschen habe ich mich gestern auch auf den Start der 7. Staffel "Deutschland sucht den Superstar" gefreut - sozusagen der Klassiker unter den Reality Soaps. Habe ich früher noch ein weiten Bogen um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem es zur liebgewonnenen Tradition geworden ist, sich im Web 2.0 über Sendungen wie "Bauer sucht Frau", "Popstars" und "Germany's Next Topmodel" <a href="http://twitter.com/#search?q=%23dsds" target="_blank">auszutauschen</a> habe ich mich gestern auch auf den Start der 7. Staffel "Deutschland sucht den Superstar" gefreut - sozusagen der Klassiker unter den Reality Soaps. Habe ich früher noch ein weiten Bogen um diese Formate gemacht, konnte ich letztes Jahr dank Twitter und Facebook selbst diesen als "Unterschichten-Fernsehen" bezeichneten Sendungen etwas komisches abgewinnen - die Kommentare aus dem Web sind eben einfach genial und eine Klasse für sich.</p>
<p>Was RTL aber gestern in DSDS geboten hat war mir zuviel. Ich habe im Grunde kein Problem damit, wenn sich volljährige Menschen vor einem Millionenpublikum zum Deppen machen, sie werden ja nicht dazu gezwungen. Für mich hört der Spaß aber dann auf wenn Menschen in der Sendung gedemütigt werden denen offensichtlich die Einschätzung ob sie bei DSDS teilzunehmen sollen nicht zuzutrauen ist wie z.B. dem Kandidaten, der mit vollgepinkelter Hose vor der Kamera stand. Ebenso wie man heute erwarten kann, dass man sich im Fernsehen nicht über Behinderte lustig macht hätte man hier verhindern können, dass ein Kandidat zum potentiellen Mobbing-Opfer gemacht wird.</p>
<p>Vor etwas über einem Monat hat die Nation erschüttert von Robert Enke Abschied genommen. Gelernt hat man daraus offenbar nichts. Es ist völlig gleichgültig, welche Schicksale einzelne erleiden müssen, solange das Produkt Fernsehen Millionen mit billiger Unterhaltung und Werbung versorgt. Vermutlich wird man wieder erst dann umdenken wenn die BILD Zeitung in großen Buchstaben vermeldet hat, dass sich ein Kandidat aus dem Zirkus Maximus wegen Depressionen aufgrund anhaltenden Mobbings das Leben genommen hat.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Deutschland+sucht+den+Supervollpfosten+http://is.gd/5QTjp" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://erikschimmel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro4.png" alt="Post to Twitter" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Meine Agenda 2010</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 14:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privat]]></category>
		<category><![CDATA[Agenda 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich liebe meine Kinder, aber wenn sie mir auf den Bauch patschen um mich auf dessen Umfang hinzuweisen, hört der Spaß auf. Soviel Kindermund muß definitiv nicht sein - auch wenn ich im vergangenen Jahr zwei, nämlich die 90-Kilo- und die 100-cm-Taillenumfang-Schallmauer, durchbrochen habe.
Wenn ich mich nicht in allzu ferner Zukunft mit Stöcken durch den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe meine Kinder, aber wenn sie mir auf den Bauch patschen um mich auf dessen Umfang hinzuweisen, hört der Spaß auf. Soviel Kindermund muß definitiv nicht sein - auch wenn ich im vergangenen Jahr zwei, nämlich die 90-Kilo- und die 100-cm-Taillenumfang-Schallmauer, durchbrochen habe.</p>
<p>Wenn ich mich nicht in allzu ferner Zukunft mit Stöcken durch den Wald bewegen und mich als "Nordic Walker" zum Gespött der Leute machen möchte, muss sich etwas ändern. Jetzt. Ich möchte mir meine New York-Marathon Bilder wieder ohne schlechtes Gewissen anschauen können. Mein damaliges Laufgewicht ist utopisch, aber mein Wohlfühl-Gewicht von 82 Kilo bei 36" Bauchumfang hätte ich gerne wieder.</p>
<p><strong>Der Plan</strong></p>
<p>Das praktische an einem privaten Blog ist, dass man seine Vorsätze dort posten und sich so eine zusätzliche Motivation verschaffen kann. Ich möchte bewußt keine Diät, sondern eine Umstellung meiner Eßgewohnheiten herbeiführen. Das bedeutet: weniger Süßigkeiten und fetthaltiges Essen, mehr Obst. Jede Woche 1 Kilo verlieren ist ein realistisches Ziel und mit etwas Sport durchaus machbar.</p>
<p>Und wenn's für den Marathon schon nicht reicht, möchte ich 2010 wenigstens zwei Halbmarathons laufen: einen im Frühjahr und einen im Herbst. Unter 2 Stunden.</p>
<p>Los geht's. Für's Protokoll: Bauchumfang am 4.1.2010 101 cm, Gewicht 92,2 kg.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Meine+Agenda+2010+http://is.gd/5LVVI" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://erikschimmel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro4.png" alt="Post to Twitter" /></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Weihnachten 2009</title>
		<link>http://erikschimmel.de/2009/12/24/weihnachten-2009/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 12:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privat]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin nicht religiös und darum bedeutet mir Weihnachten, zumindest im christlichen Sinne, nichts. Ich habe immer sehr schöne Weihnachtsfeste im Kreis meiner Familie verbracht - ohne Streit, ohne Hektik und ohne Stress. Daher ist Weihnachten für mich in erster Linie ein Familienfest und ich denke an den Feiertagen gerne an diejenigen, die mir am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin nicht religiös und darum bedeutet mir Weihnachten, zumindest im christlichen Sinne, nichts. Ich habe immer sehr schöne Weihnachtsfeste im Kreis meiner Familie verbracht - ohne Streit, ohne Hektik und ohne Stress. Daher ist Weihnachten für mich in erster Linie ein Familienfest und ich denke an den Feiertagen gerne an diejenigen, die mir am Herzen liegen. Heute sind das vor allem meine Familie und meine Freunde.</p>
<p>Der gängigen Meinung nach sind die gängigen Vertreter des Web 2.0 wie Twitter oder Facebook oberflächlich und tragen zur Vereinsamung bei. Für mich hat das nicht zugetroffen. Durch das Internet kann ich mit Menschen in Kontakt bleiben, die nicht in meiner Nähe sind. Ich kann Menschen kennenlernen, die meine Interessen teilen. Und ich habe durch diese Medien Kontakte geknüpft, die ganz und gar nicht oberflächlich sind. Diese Menschen haben meinen Horizont erweitert, mich zum Nachdenken oder zum Lachen gebracht.</p>
<p>Da war das spontane Päckchen von <a href="http://twitter.com/hhmtomcity" target="_blank">Haike</a> mit dem Bayern-Trikot drin. Da war der Kontakt zu <a href="http://twitter.com/YvonneSim" target="_blank">Yvonne</a>, die mittlerweile eine liebe Freundin geworden ist oder <a href="http://twitter.com/textzicke" target="_blank">Lilian</a>, die mir sympathisch war und am Ende den Auftrag bekam, meine Website zu texten. Und es gab die <a href="http://twitter.com/YvonneSim/stuggis-pl0gbar0711" target="_blank">pl0gbar</a>-Abende, an denen man sich getroffen, gequatscht und viel Spaß gehabt hat. Ich freue mich, dass ihr um mich rum seid, egal ob online oder offline!</p>
<p>"Freunde sind Menschen, die dich mögen, obwohl sie dich kennen" heißt es. In diesem Sinne wünsche ich euch schöne Feiertage!</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Weihnachten+2009+http://is.gd/5zTt9" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://erikschimmel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro4.png" alt="Post to Twitter" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Gowalla-Wette</title>
		<link>http://erikschimmel.de/2009/12/07/die-gowalla-wette/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 17:42:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[GoWalla]]></category>

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		<description><![CDATA[Frau Sim und ich liefern uns seit einiger Zeit ein hitziges Gefecht auf Gowalla um den Titel des erfolgreicheren virtuellen Reisenden. Nun ist es leicht, auf Gowalla wahllos Spots und Pins zu sammeln - ein freier Nachmittag in der Innenstadt reicht. Es galt also den Schwierigkeitsgrad zu steigern. Daraus resultierte folgende Wette: wer zuerst alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Yvonne Simon on Twitter" href="http://twitter.com/YvonneSim" target="_blank">Frau Sim</a> und ich liefern uns seit einiger Zeit ein hitziges Gefecht auf Gowalla um den Titel des erfolgreicheren virtuellen Reisenden. Nun ist es leicht, auf Gowalla wahllos Spots und Pins zu sammeln - ein freier Nachmittag in der Innenstadt reicht. Es galt also den Schwierigkeitsgrad zu steigern. Daraus resultierte folgende <a title="Gowalla Wette" href="http://twitter.com/erikschimmel/status/6430962304" target="_blank">Wette</a>: wer zuerst alle verfügbaren Items auf Gowalla einsammelt und dabei die wenigsten Stamps benötigt, <a href="http://twitter.com/erikschimmel/status/6431557889" target="_blank">gewinnt ein Fußballspiel</a> seiner Wahl.</p>
<p>Die Herausforderung besteht also darin, Spots taktisch sinnvoll anzulegen und die Items gezielt zu suchen - Strategie statt Drive By.</p>
<p>Sharing is caring - darum poste ich an dieser Stelle mein Gowalla-Knowhow. Für die Chancengleichheit. Man <span style="text-decoration: line-through;">gewinnt</span> spielt ja schließlich fair <img src='http://erikschimmel.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hier ist mein <a title="Gowalla Handbuch" href="http://erikschimmel.de/gowalla-handbuch/" target="_self">Gowalla Handbuch</a> und ein <a title="Gowalla Glossar" href="http://erikschimmel.de/gowalla-handbuch/gowalla-glossar/" target="_self">Glossar</a> zum Querlesen.</p>
<p><strong>Update: </strong></p>
<p>Es war aufwändiger als wir uns das gedacht haben: rund 200 Spots später und gleichauf haben Yvonne und ich beschlossen, die Wette sausen zu lassen und lieber aus Spaß an der Freude weiter zu sammeln. Der Stand am 14.12.:</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_391" class="wp-caption aligncenter" style="width: 456px"><a href="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2009/12/wonni.png"><img class="size-full wp-image-391  " title="Gowalla Yvonne" src="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2009/12/wonni.png" alt="Yvonne's Items" width="446" height="69" /></a><p class="wp-caption-text">Yvonne&#39;s Items</p></div>
<div id="attachment_392" class="wp-caption aligncenter" style="width: 456px"><a href="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2009/12/Bildschirmfoto-2009-12-14-um-07.33.51.png"><img class="size-full wp-image-392  " title="Erik Gowalla" src="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2009/12/Bildschirmfoto-2009-12-14-um-07.33.51.png" alt="Meine Items" width="446" height="68" /></a><p class="wp-caption-text">Meine Items</p></div>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Die+Gowalla-Wette+http://is.gd/5q0sx" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://erikschimmel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro4.png" alt="Post to Twitter" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zeit zur seelischen Erhebung</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 12:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Weimarer Reichsverfassung erachtete 1919 die Sonntagsruhe für die "seelische Erhebung" als notwendig - und gesetzlich schützenswert. Dieser Ansicht folgte das Bundesverfassungsgericht 90 Jahre später und kippte eine liberale Regelung des Bundeslandes Berlin, die dem dem Einzelhandel die Ladenöffnung an den vier Adventssonntagen vor Weihnachten gestattet.
Das spannende an diesem Urteil ist, dass es nun im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Weimarer Reichsverfassung erachtete 1919 die Sonntagsruhe für die "seelische Erhebung" als notwendig - und gesetzlich schützenswert. Dieser Ansicht folgte das Bundesverfassungsgericht 90 Jahre später und kippte eine liberale Regelung des Bundeslandes Berlin, die dem dem Einzelhandel die Ladenöffnung an den vier Adventssonntagen vor Weihnachten gestattet.</p>
<p>Das spannende an diesem Urteil ist, dass es nun im Prinzip jedermann möglich ist, die Sonntagsruhe einzuklagen und zwar nicht nur denjenigen, die sich in der Ausübung ihrer Religion beeinträchtigt fühlen: das Urteil trägt nämlich laut Verfassungsgericht "den menschlichen Bedürfnissen Rechnung".</p>
<div id="attachment_309" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2009/12/jesus.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-309" title="Jesus" src="http://erikschimmel.de/wp-content/uploads/2009/12/jesus-150x150.jpg" alt="Er würde vermutlich Hirn vom Himmel werfen, wenn er denn könnte." width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Vielleicht wirft er Hirn vom Himmel?</p></div>
<p>Denken wir also einen Moment über das menschliche Bedürfnis zur seelischen Erhebung und das damit verbundene Grundrecht auf Sonntagsruhe nach. Tanken und Bier kaufen stellt eine Ausnahme der Sonntagsruhe dar, stört die seelische Erhebung also nicht. Das Auto durch die Waschstraße fahren ist nicht seelisch erbauend genug und daher verboten - Autos bauen dagegen nicht. Sonntags essen gehen ist familienfördernd und seelisch erhebend, aber eben nur für Gäste. Für das Personal muss die seelische Erhebung eben auch mal auf den Dienstag oder einen anderen Werktag verschoben werden. Brötchen dürfen mittlerweile nach langen Kampf Sonntags verkauft werden - von seelischen Folgeschäden ist immerhin noch nichts bekannt geworden.</p>
<p>Überhaupt scheint sich der Wunsch der Gesellschaft nach seelischer Erhebung im 21. Jahrhundert gewandelt zu haben. Shopping wird wie schwimmen, wandern oder Kino als Freizeitbeschäftigung empfunden. Während also der Bademeister im Schwimmbad auf seelische Erhebung am Sonntag verzichten muss, hat der Verkäufer im Einzelhandel Gelegenheit dazu - solange er nicht an einem Flughafen, Bahnhof oder an einer Tankstelle arbeitet. Zu guter Letzt hat das höchste deutsche Gericht in seinem Bemühen, die Gesellschaft vor dem seelischen Super-GAU zu bewahren auch diejenigen vergessen, die sich am Freitag oder Samstag zum Zwecke der Erhebung aus dem Arbeitsprozess ausklinken möchten: Moslems und Juden beispielsweise. Eine allgemein gültige Regelung zur Sonntagsruhe scheint also seine Tücken zu haben: überall dort, wo es Menschen mit dem Wunsch nach seelischer Erbauung gibt, geht es nicht ohne die, die genau darauf verzichten müssen.</p>
<p>Geklagt haben übrigens die Kirchen - also genau die, die aufgrund ihrer weltfremden Einstellung und dogmatischen Regeln Jahr für Jahr mehr Probleme haben, ihre Schäfchen bei der Stange zu halten. Ich wünsche eine angenehme Sonntagsruhe und kein allzu unangenehmes Erwachen aus dem Tiefschlaf.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Zeit+zur+seelischen+Erhebung+http://is.gd/5uMCR" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://erikschimmel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro4.png" alt="Post to Twitter" /></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>So habe ich den 9.11.1989 erlebt</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 12:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erik</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privat]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 9.11.1989 war ich auf einem Seminar in Rotenburg an der Fulda - relativ nah an der damaligen Zonengrenze bei Herleshausen. Üblicherweise eine Gegend, in der man nicht tot über dem Zaun hängen möchte, aber in diesen Tagen war man ganz nah dran an der Geschichte.
Es war ein Donnerstag und ich habe die Ereignisse rund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 9.11.1989 war ich auf einem Seminar in <a title="Rotenburg an der Fulda" href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=rotenburg+fulda&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=17.866606,35.112305&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Fulda&amp;ll=50.997876,9.726505&amp;spn=0.034949,0.068579&amp;z=14" target="_blank">Rotenburg an der Fulda</a> - relativ nah an der damaligen Zonengrenze bei Herleshausen. Üblicherweise eine Gegend, in der man nicht tot über dem Zaun hängen möchte, aber in diesen Tagen war man ganz nah dran an der Geschichte.</p>
<p>Es war ein Donnerstag und ich habe die Ereignisse rund um den Fall der Mauer auf meinem Hotelzimmer im Fernsehen verfolgt. Im September war ich noch in Berlin auf der Funkausstellung - die Erinnerung an die Mauer und die Grenzanlagen war also noch relativ frisch. Dann die Grenzöffnung, der Jubel der Bevölkerung, Verbrüderungsszenen überall... die Bilder waren bewegend.</p>
<p>Noch bewegender war, was sich am darauffolgenden Freitag, dem Tag an dem ich wieder nach Hause nach München gefahren bin abspielte: Scharen von Trabbis kamen über die Grenze auf die A4 und fuhren, soweit sie der Zweitakter trug. Man hat sich zugewunken und sich an den Raststätten unterhalten.</p>
<p>Irgendwie ist es schade, wie sehr diese Tage, diese kleinen menschlichen Gesten mittlerweile in Vergessenheit geraten sind.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=So+habe+ich+den+9.11.1989+erlebt+http://is.gd/5uMCS" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://erikschimmel.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter-micro4.png" alt="Post to Twitter" /></a></p>]]></content:encoded>
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