Casting-Einerlei
Eigentlich wäre die Casting Show "Voice of Germany" die Chance gewesen, mal vom üblichen Schema F abzurücken. Ja, es wird mehr auf das Können geachtet und weniger gepoltert, es gibt kein "durch den Dreck ziehen" der Kandidaten wie bei RTL.
Am Ende ist aber doch alles wie gehabt: der Gewinner bekommt einen Plattenvertrag und wird aller Voraussicht nach früher oder später wieder in der Versenkung verschwinden, sobald die mediale Aufmerksamkeit nachlässt. Dabei hätte Pro Sieben/Sat.1 durchaus andere Optionen gehabt als der Musikindustrie, hier Universal Music, ein Talent zur Vermarktung zu überreichen. Wäre Talentförderung nicht eigentlich deren Job?
Wie wäre es mit professionellen Websites für alle Kandidaten, die es in die Live Shows geschafft haben? Oder mit YouTube Kanälen, bzw. der Einbindung sozialer Netze wie SoundCloud, Twitter oder Facebook in die Show? Warum schafft man für die Kandidaten nicht mal die Voraussetzungen, damit sie ihre Musik auch nach der Show selbst über iTunes & Co erfolgreich vermarkten können? Natürlich könnte man Verträge so gestalten, dass die Sender als Sponsoren auftauchen und so zur eigenen Imagepflege beitragen. Auf diese Weise wäre nicht nur den Kandidaten mehr geholfen - es wäre auch der erste, längst fällige Schritt, um das Auslaufmodell Musikindustrie nachhaltig auf's Abstellgleis zu befördern.
Der Jahresrückblick 2.0.11
Es war ein spannendes Jahr 2011 für mich. Eines, das sehr viel verändert hat. Rückblickend fällt es mir fast schwer zu glauben, wieviel. Aber mit dem Blick nach vorne gerichtet freue ich mich auf das neue Jahr. Euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2012... kommt gut rein und vor allem: gesund wieder raus!
~Erik
Das Jahr 2011 im Überblick
Die schönsten Erlebnisse?
Der Urlaub auf Fuerteventura. Die Stunden im Siebenmühlental. Der Halbmarathon in München.
Das nachhaltigste Erlebnis?
Der Tag am Meer.
Der wichtigste Tag?
Der 20.10.
Was hätte ich mir sparen können?
Den Dezember. Mieses Wetter, Vorweihnachtsstress, leerer Akku, angeschlagene Gesundheit. Warum findet dieser Monat jedes Jahr statt?
Die Anschaffung des Jahres?
Ein Verbundpass. Einen Monat Bahn fahren, das hätte ich mir nie vorstellen können. Unter dem Strich hat das Bahnexperiment aber Spaß gemacht, auch wenn die erste Woche katastrophal lief.
Die App des Jahres?
TweetBot. Weil sie kontinuierlich weiterentwickelt wird und schlicht alles liefert, was man zum Twittern braucht.
Der Tweet des Jahres?
Die Songs des Jahres?
"We are the people" von Empire of the Sun. "A Loop in Time" von Wally Brill. "Black Cat's Eyes" von New Eyes.
Podcast des Jahres?
NSFW. Was habe ich gelacht! Vielen Dank für die unterhaltsamen Stunden, Tim und Holgi.
Das Wort des Jahres?
Eurokrise. Ich hätte nie gedacht, mir einmal um meine Altersrücklage Sorgen machen zu müssen.
Die Person des Jahres?
Winfried Kretschmann. Seitdem ich in Baden-Württemberg lebe ist er der erste Ministerpräsident, bei dem ich ein gutes Gefühl habe - und das, obwohl ich seine Partei nicht gewählt habe.
Haare kürzer oder länger?
Weniger.
Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen. Obwohl ich die Finger nicht von den Süßigkeiten lassen kann.
Das Jahr 2011 in einem Wort?
Bewegend.
Meine Vorsätze 2.0.12?
Konzentrierter arbeiten. Gelassener werden.
