Behandlungs-GAU bei Zahnärztin Dr. von Heydebrand
Man geht mit einem Kind nicht freiwillig zum Zahnarztnotdienst. Wenn man muss, gibt es meistens einen triftigen Grund, nämlich Schmerzen. Wer in Prien am Chiemsee den zahnärztlichen Notdienst aufsuchen muss, sollte nach Möglichkeit aber nicht auch noch das Pech haben, an eine Ärztin wie Frau Dr. von Heydebrand zu geraten.
Meine Tochter (8 Jahre alt) war am 30.12.2011 in der Zahnarztpraxis von Dr. von Heydebrand in "Behandlung". Sie hatte wegen eines kariösen Zahns so starke Schmerzen, dass ich ihr nachts Schmerzmittel geben musste. Eigentlich war sie nach einer Schmerz durchlittenen Nacht schon genug gestraft.
"Höchste Qualität, verbunden mit moderner Zahnheilkunde ist unser Standard" steht auf der Website von Frau Dr. von Heydebrand. In der Praxis sieht dieser qualitativ hohe Standard so aus, dass ohne beruhigende Worte, gänzlich empathielos und ohne Betäubung (!!) erst mal drauflos gebohrt wird. Es gibt Menschen, die nach einem Zahnarzttrauma dieser Art jahrelang keine Zahnarztpraxis mehr betreten.
Meine Tochter ist sicher nicht wehleidig, pflegt ihre Zähne und hatte bisher auch noch nie Angst vor einem Arzt oder einer Behandlung. Wer aber ein Kind, das vor Schmerzen Tränen in den Augen hat, mehrmals fragt "ob es denn richtig oder nur ein bißchen weh tut", sollte seine Behandlungsmethode hinterfragen. Nach dem Motto "das Beste am Schluß" gab es die Betäubungsspritze dann hinterher.
Das schnippische "lassen Sie ihre Tochter doch selber reden" passte genau ins Bild. Warum sollte jemand, der als Arzt jegliches Einfühlungsvermögen gegenüber einem Kind vermissen lässt, ausgerechnet freundlich zur Mutter sein? Dass dieser Behandlungs-GAU daran lag, dass Frau Dr. von Heydebrand Bereitschaftsdienst hatte oder weil sie mit Kindern generell nicht umgehen kann, wird ihr Geheimnis bleiben.
Kleines iTunes Match How To
Ich habe mich am Freitag gleich mal auf iTunes Match gestürzt. Nach dem Abgleich mit der iCloud, der bei mir mehrere Stunden gedauert hat, sieht man erst mal - nichts. iTunes ersetzt also erst mal keine Dateien, Metadaten, etc. Was ist also passiert?
iTunes lädt alle Dateien in die Wolke und versucht dabei alle Songs, die im iTunes Music Store verfügbar sind, zu erkennen. Gelingt das, kann in Zukunft der Titel aus dem iTMS abgespielt werden, ansonsten existiert jetzt eine Kopie der ursprünglichen MP3-Datei in der Cloud. Auf dem MacBook, auf dem ich bisher iTunes nicht verwendet habe, sieht das folgendermaßen aus: da lokal noch keine Titel verfügbar sind erscheint jetzt ein Icon das anzeigt, dass der Titel geladen werden kann. Drückt man "Play" wird der Titel gestreamt und im Hintergrund geladen.
Alles ok... aber wie ersetzt man die alten gerippten MP3s durch die qualitativ hochwertigen 256 Bit AACs aus dem iTMS? Ganz einfach: man löscht sie und lädt sie erneut.
Zunächst erstellt man sich eine intelligente Playlist, die übersichtlich auflistet, was ersetzt werden kann. Der iTunes-Algorithmus ist gut, aber er ist nicht unfehlbar. Bei mir kam es des öfteren vor, dass Titel aus einem Album nur zum Teil erkannt wurden. Wen das stört, sollte beim Löschen und Ersetzen also selektiv vorgehen.
Schritt für Schritt:
In so einer Playlist sind Einzeltitel oder komplette Alben gut ersichtlich. Man kann diese Dateien jetzt selektieren und mit gedrückter Alt-Taste löschen. Hier fragt iTunes nach, ob der Titel auch aus der Cloud gelöscht werden soll, was wir nicht wollen
Jetzt landen alle gelöschten Titel aus der lokalen Mediathek im Papierkorb und können bei Bedarf wiederhergestellt werden, alles also ohne Risiken und Nebenwirkungen.
Nach dem Löschen erscheint nun das Symbol, dass der Titel aus der Cloud geladen werden kann - et voilà, hier kommen die AACs


