Der Taschenrechner, neu definiert

13 Jan
13. Januar 2014

Nein, Tydlig ist kein Möbelstück aus dem schwedischen Möbelhaus, sondern ein Taschenrechner mit einem erfrischend anderem Konzept für das iPhone und das iPad.

Auf einem virtuell unendlich großen Arbeitsblatt lässt sich wie auf Papier rechnen. Wie in einer Tabellenkalkulation lassen sich Zahlen editieren und verlinken. Mit einem Ergebnis lässt sich also weiter rechnen, Änderungen an einzelnen Zahlen wirken sich dabei auf alle verknüpften Ausdrücke aus. Damit lassen sich einfache Problemstellungen wie Dreisätze, aber auch komplexere Rechnungen durchführen.

Praktisch: Berechnungen lassen sich über den Share-Button per Mail, Airdrop, Twitter und Facebook teilen. Als zusätzliches Gimmick lassen sich in das Arbeitsblatt auch Graphen einfügen. So können über einen Schieberegler unterschiedliche Ergebnisse visualisiert werden.

Das Demovideo (Achtung, Musik):

Tydlig ist mit 4,99€ kein Schnäppchen, kommt aber als Universal App für das iPad und das iPhone. Wer bereit ist, für einen innovativen Taschenrechner Geld auszugeben wird den Kauf nicht bereuen. Wer bereits Soulver hat und die Graphen nicht benötigt, sollte sich den Kauf überlegen.

Der Jahresrückblick 2.0.13

31 Dez
31. Dezember 2013

Ich bin zufrieden mit 2013. Sehr zufrieden. Das schreibe ich in dem Wissen, dass es auch Menschen gibt, für die das Jahr 2013 alles andere als gut gelaufen ist (s.u).

Ich wünsche euch allen also einen guten Rutsch ins Jahr 2014… kommt gut rein und vor allem: gesund wieder raus!

Die Person des Jahres?

@ichhebgleichab. Ihre Story geht mir deshalb nahe, weil wir im vergangenen Jahr zusammen ins neue Jahr gefeiert haben. Weil sie lange für ihre kranke Schwester da war – und nun selbst gegen eine heimtückische Krankheit kämpfen muss. Weil die Art, wie sie mit diesem Schicksalsschlag umgeht allerhöchsten Respekt verdient.

Ich wünsche dir alles erdenklich Gute – möge 2014 dein Jahr sein!

Der nachhaltigste Moment?

Am 27.7. sind wir in unser neues Haus gezogen. Ohne Lampen, mit provisorischen Duschen und den Klamotten auf dem Fußboden, da noch eine Menge Möbel gefehlt haben. Es hat natürlich nicht alles geklappt, aber das meiste doch erstaunlich gut.

Die Zahl des Jahres?

12374. Man kann es eigentlich nicht beschreiben, aber das Gefühl ins Ziel zu kommen, die Minuten nach dem Lauf, in denen man langsam reflektiert, dass sich die Stunden des Trainings bezahlt gemacht haben – unbeschreiblich.

Die schönsten Stunden?

Eigentlich sollte hier etwas von “Urlaub” stehen, aber dieses Jahr gab es keinen. Das Haus hat alle meine finanziellen und zeitlichen Ressourcen in Anspruch genommen. Darum gab es in diesem Jahr nur zwei Möglichkeiten zur Erholung: die Sauna und das Siebenmühlental. Letzteres durchlief ich im Rahmen des Marathontrainings mehrmals. Ich bin glücklich, diese herrliche Gegend direkt vor der Nase zu haben.

Der beste Kinofilm?

Django Unchained. Einfach grandios.

Das beste Buch

“Die Arena” von Stephen King. Spannend und grausig, ein echter King eben.

Das Sportereignis des Jahres

Deutscher Meister mit 25 Punkten vor dem BvB. Pokalsieger gegen den VfB. Und natürlich das Highlight: der Gewinn der Champions League gegen den BvB. Das Jahr 2013 war das beste, das ich als Bayern Fan erleben durfte, ein Jahr des Rausches. Es war ein Riesenspaß, diesem Team zuzusehen.

Was hätte ich mir sparen können?

Den finanziellen Druck im September. Durch den Hausbau habe ich die Steuer aus den Augen verloren und das beißt einen für gewöhnlich kräftig in den A*sch.

Der Flop des Jahres?

App.net. Gut gemacht, aber eben doch langweilig. Schade.

Die App des Jahres?

Spotify. Es war Liebe auf den zweiten Blick, aber mittlerweile möchte ich Spotify nicht mehr missen. Es hat meine Art Musik zu hören verändert.

Der Tweet des Jahres?

Die Songs des Jahres

Ozo (Afterlife) – Einer der Dauerbrenner auf der Laufstrecke.
Estarlay (Journeyman) – Abschalt- und Nachdenkmusik.
Apocalypse (Viva) – Herrlich düster, herrlicher Hardrock.

Podcast des Jahres

Alternativlos Folge 30. Über Abhörtechniken von Geheimdiensten, Kryptographie und die Crypto Wars. Absolut hörenswert!

Das Wort des Jahres

Bundestagswahl. Was haben wir gelacht… und was gab’s eigentlich zu wählen? Ach ja, Merkel (schwarz), Merkel (gelb), Merkel (rot) und Merkel (grün). Merkel (gelb) ist Geschichte.

Haare kürzer oder länger?

Solange ich keine blanken Stellen habe, müssen sie nicht kürzer werden (bzw. weg) und länger ist auch keine Option. Also grauer – wie jedes Jahr.

Zugenommen oder abgenommen?

Abgenommen. 82 kg. Idealgewicht, Bitches!

Das Jahr 2013 in einem Wort?

Gelungen.

Was ändere ich in 2.0.14?

Facebook und Google werden immer schlimmer, also weniger davon. Mehr berufliche und perspektivische Planung und Weiterbildung.

Kurztest: Google Play Music

08 Dez
8. Dezember 2013

Bei neuen Musikangeboten werde ich hellhörig und Google traue ich durchaus zu, ein gutes Streamingangebot an den Start zu bringen. Mein Musikgeschmack wird derzeit von iTunes am besten abgedeckt. Leider gibt es von Apple kein Streamingangebot, also lebe ich mit der Kombo iTunes/Spotify leidlich zufrieden. Leidlich, weil Spotify in puncto UI, Playlists und Suche Defizite hat, nicht mit meinem iPod spielen will und die Musikauswahl auch nicht nicht an iTunes heranreicht.

Also habe ich mir mal etwas Zeit genommen und einige meiner “kritischen” Songs mal in den diversen Katalogen gesucht. Das (natürlich nicht repräsentative) Ergebnis:

Google Play ist gut, Spotify kommt mir was die Auswahl betrifft aber etwas mehr entgegen. Your mileage may vary. Suche kann Google richtig gut (go figure), aber das rechtfertigt nicht meine mühsam kuratierten Spotify-Playlists umzuziehen.

Hier die Songliste, mit der ich getestet habe:

Spliff – Sweet as Radio (iTunes)
Troublemakers – Fatigue Universelle (iTunes)
New Eyes – Black Cats Eyes (iTunes/Spotify/Google)
Greg X. Volz – Barrier (iTunes/Spotify)
Nektar – Too Young to Die (iTunes/Spotify/Google)
Cannata – Fortune Teller (iTunes/Spotify)
Axe – Battles (iTunes/Spotify/Google)
Alides Hidding – Hollywood 7 (iTunes)
Bollock Brothers – Faith Healer (iTunes/Spotify/Google)
A Band Called ‘O’ – A Smile is Diamond (iTunes)