Erik Schimmel Das musste einfach noch gesagt werden.

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Der Krämermarkt in Filderstadt

Hurra  endlich ist er wieder da, der Krämermarkt in Filderstadt. Dreimal jährlich freuen wir uns über diese Attraktion direkt vor unserer Haustür, die es uns endlich wieder ermöglicht den Stand des Landfrauenvereins Bernhausen zu besuchen. Oder Socken zu kaufen. Auch Kinderkleidung aus Kambodscha oder Spielzeug aus China können wir endlich preisgünstig erwerben - von Kindern für Kinder sozusagen. Um es kurz zu machen: die Fülle des Angebots versetzt uns jedesmal auf's neue in Staunen und die Vorfreude auf den Trödelmarkt wächst von Tag zu Tag.

Am Samstag früh ab 5:00 Uhr geht es dann endlich los. In der Garageneinfahrt parken die ersten Trödler und beginnen ihre Stände aufzubauen. Die Händler kennen und grüßen sich lautstark und so bekommt man unter dem Schlafzimmerfenster gleich morgens das Gefühl, Teil des Krämermarktes zu sein. Tagsüber kommen die Besucher dann scharenweise und kaufen alles, was sie finden können. Wo sonst bekommt man heute noch derart exquisiten Schmuck, qualitativ hochwertige Waren und kulinarische Leckereien vom Rost angeboten!

Da parkt man als Anwohner gerne das Auto ein paar Blöcke weiter, schleppt die Wochenendeinkäufe an den Ständen vorbei nach Hause und verzichtet auf Erledigungen, für die man sonst am Wochenende Zeit hätte. Besuch hat man sowieso schon und falls doch mal ein Notfall passiert, braucht man ja keinen Krankenwagen wenn der Stand der RK Filder nur wenige Meter entfernt ist.

Alles in allem also ein Publikumsmagnet, um den uns die Region beneidet - meint zumindest die Bürgermeisterin von Filderstadt, Frau Dönig-Poppensieker in ihrer Bürgersprechstunde. So werden wir also nicht fürchten müssen, dass diese unverzichtbare Attraktion in Zukunft in der Fußgängerzone, in einem Gewerbegebiet oder gar in einem anderen Stadtteil stattfindet. Freuen wir uns also darauf, wenn der Scherenschleifer im September und Dezember wiederkommt!

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