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Die Gowalla-Wette

07 Dez
7. Dezember 2009

Frau Sim und ich liefern uns seit einiger Zeit ein hitziges Gefecht auf Gowalla um den Titel des erfolgreicheren virtuellen Reisenden. Nun ist es leicht, auf Gowalla wahllos Spots und Pins zu sammeln – ein freier Nachmittag in der Innenstadt reicht. Es galt also den Schwierigkeitsgrad zu steigern. Daraus resultierte folgende Wette: wer zuerst alle verfügbaren Items auf Gowalla einsammelt und dabei die wenigsten Stamps benötigt, gewinnt ein Fußballspiel seiner Wahl.

Die Herausforderung besteht also darin, Spots taktisch sinnvoll anzulegen und die Items gezielt zu suchen – Strategie statt Drive By.

Sharing is caring – darum poste ich an dieser Stelle mein Gowalla-Knowhow. Für die Chancengleichheit. Man gewinnt spielt ja schließlich fair ;-)

Hier ist mein Gowalla Handbuch und ein Glossar zum Querlesen.

Update:

Es war aufwändiger als wir uns das gedacht haben: rund 200 Spots später und gleichauf haben Yvonne und ich beschlossen, die Wette sausen zu lassen und lieber aus Spaß an der Freude weiter zu sammeln. Der Stand am 14.12.:

Yvonne's Items

Yvonne's Items

Meine Items

Meine Items

Was ist GoWalla?

28 Okt
28. Oktober 2009

Wenn ich meine Anmeldungen für alle sozialen Netzwerke der vergangenen Monate zusammenzähle, kommt eine erkleckliche Anzahl zusammen – wozu also ein weiteres? Gowalla erinnert auf den ersten Blick an BrightKite oder Google Latitude – Dienste, die im wesentlichen den Aufenthaltsort der Freunde auf einer Karte darstellen.

Das eigene Profil in GoWalla

Das eigene Profil in GoWalla

GoWalla versteht sich dagegen mehr als eine Art Reisespiel, auch bekannt als Geocaching, also eine Art virtuelle Schnitzeljagd. Die Schnitzel, die es aufzufinden gilt sind sogenannte “Icons” – digitale Souveniers, die man selbst behalten oder wieder für andere verstecken kann. Dadurch entsteht die Motivation, möglichst viele Standorte zu besuchen und man entdeckt dabei selbst neue Locations, wie z.B. Kneipen, Restaurants, Shops oder Ausflugsziele.

Der Start mit GoWalla gestaltet sich für iPhone-User gewohnt einfach: Anwendung installieren, Benutzer registrieren und loslegen. In der Folge besucht man die üblichen und unüblichen Orte des Alltags und verdient sich dabei sogenannte “Stamps” für seinen virtuellen Reisepass. Der “Check In” ist einfach: die Standorte der näheren Umgebung sind aufgelistet – fehlt der gewünschte, kann man ihn anlegen. Die ersten 10 Besucher eines Standorts, die einen Gegenstand verstecken erwerben den Status des “Founders” und sollen laut GoWalla künftig spezielle Privilegien erhalten.

Die Locations in der Umgebung

Die Locations in der Umgebung

Neben dem einsammeln von “Stamps” und “Icons” geht es bei GoWalla noch um “Pins”. Pins verdient man sich, wenn man eine Route von Standorten (“Trip”) abklappert. Zukünftig soll man bei GoWalla auch die Möglichkeit haben, eigene Trips anzulegen – im Augenblick ist das leider noch nicht möglich.

Mein Fazit: GoWalla macht Spaß. Nicht nur das, es ist nützlich: im Gegensatz zum reinen “wer ist gerade wo” liefert GoWalla Informationen darüber, welche Standorte häufig bzw. von den eigenen Freunden besucht wurden. GoWalla hat sicherlich Potential, auch wenn die eine oder andere Funktion noch nicht fertig gedacht oder implementiert wurde. Wem sich das Prinzip von GoWalla nicht erschließt, findet in der FAQ alles Wissenswerte.