Erik Schimmel Das musste einfach noch gesagt werden.

10Okt/092

Angetestet: Tweetie 2 für’s iPhone

Angetestet: Tweetie 2 für's iPhone
Tweetie war einer der ersten Twitter-Clients für das iPhone den ich benutzt habe und er hat einen reichlich zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Zum einen fand ich persönlich die Bedienung und die Geschwindigkeit von allen Clients am besten. Während man manchen Clients zum Teil anmerkt, dass zusätzliche Funktionen ohne Konzept hinzugefügt wurden hatte Tweetie von Anfang an eine Bedienstruktur, die logisch und durchgängig war. Zum anderen fehlten wichtige Funktionen wie z.B. der automatische Refresh oder die Unterstützung verschiedener Bilderdienste die nie nachgereicht wurden.
Die gute Nachricht: das seit gestern verfügbare Tweetie 2 schließt im Funktionsumfang wieder zur Konkurrenz auf, ohne an Geschwindigkeit und Bedienkomfort einzubüßen. Die schlechte Nachricht: Tweetie 2 gibt es nicht als Update. Wer die neue Version haben möchte, muß die Anwendung erneut kaufen - ein Umstand der bei einem Preis von 2,39€ zu verschmerzen ist und der Tatsache zu schulden ist, dass der App Store keine Updatemöglichkeit vorsieht. atebits hat jedoch angekündigt, künftige Updates nachzuliefern - ein Vertrauensvorschuß angesichts der mangelnden Updates der Vorgängerversion.
Der von mir lang ersehnte Autorefresh der Timeline, Mentions und DM's funktioniert mittlerweile und auch sonst hat sich einiges getan: Tweetie 2 bietet jetzt auch eine Konversations-View bei DM's, ähnlich wie bei den SMS. DM-Konversationen können komplett gelöscht werden, das einzelne Löschen der Nachrichten entfällt - sehr praktisch. Ebenfalls neu und sehr nützlich ist die Filter-Funktion der Timeline: Tweets können nach beliebigen Schlagworten gefiltert werden. Das funktioniert schneller und ist oft praktischer als die Suchfunktion über Twitter.
Ebenfalls neu ist die Integration von Follow Cost, Tweet Blocker oder Favstar.fm. Nichts was man unbedingt braucht, aber doch recht nett. Nützlicher ist dagegen die Einbindung von URL-Verkürzern, die Geo-Tag Implementierung oder der Vorschlag häufig genutzter Hashtags. Auch hier hat Tweetie nun mit der Konkurrenz aufgeschlossen. Es fehlt nach wie vor die Unterstützung von Unicode-Symbolen - angesichts der Tatsache das viele Web-Clients diese nicht korrekt darstellen ist das aber zu verschmerzen.
Die Funktionsliste auf der atebits Website liest sich noch weitaus länger. Unter dem Strich bleibt, dass mit der Version 2 des populären Twitter-Clients keine revolutionären Neuerungen, aber sinnvolle Features solide implementiert wurden. Wer Tweetie mochte wird mit Tweetie 2 erst recht zufrieden sein - Benutzer anderer Clients sollten abwägen, ob sich der Umstieg lohnt.

Tweetie war einer der ersten Twitter-Clients für das iPhone den ich benutzt habe und er hat einen reichlich zwiespältigen Eindruck hinterlassen. Zum einen fand ich persönlich die Bedienung und die Geschwindigkeit von allen Clients am besten. Während man manchen Clients zum Teil anmerkt, dass zusätzliche Funktionen ohne Konzept hinzugefügt wurden hatte Tweetie von Anfang an eine Bedienstruktur, die logisch und durchgängig war. Zum anderen fehlten wichtige Funktionen, wie z.B. der automatische Refresh oder die Unterstützung verschiedener Bilderdienste, die nie nachgereicht wurden.

Die gute Nachricht: das von vielen sehnlich erwartete und seit gestern verfügbare Tweetie 2 schließt im Funktionsumfang wieder zur Konkurrenz auf, ohne an Geschwindigkeit und Bedienkomfort einzubüßen. Die schlechte Nachricht: Tweetie 2 gibt es nicht als Update. Wer die neue Version haben möchte, muß die Anwendung erneut kaufen - ein Umstand der bei einem Preis von 2,39€ allerdings zu verschmerzen ist und der Tatsache zu schulden ist, dass der App Store keine Updatemöglichkeit vorsieht. atebits hat jedoch angekündigt, künftige Updates nachzuliefern - ein Vertrauensvorschuß angesichts der mangelnden Updates in der Vergangenheit.

Timeline mit Suchfunktion - ein praktisches Feature bei Tweetie 2

Timeline mit Suchfunktion - ein praktisches Feature bei Tweetie 2

Der von mir lang ersehnte Autorefresh der Timeline, der Mentions und DM's funktioniert mittlerweile und auch sonst hat sich einiges getan: Tweetie 2 bietet jetzt auch eine Konversations-View bei DM's, ähnlich wie bei den SMS. DM-Konversationen können komplett gelöscht werden, das einzelne Löschen der Nachrichten entfällt - sehr praktisch. Auch neu und sehr nützlich ist die Filter-Funktion der Timeline: Tweets können nach beliebigen Schlagworten gefiltert werden. Das funktioniert schneller und ist oft praktischer als die Suchfunktion über Twitter.

Die Nearby-Suche in Tweetie 2

Die Nearby-Suche in Tweetie 2

Ein absoluter Eye-Catcher ist die Nearby Suche: optisch als Radar realisiert sucht Tweetie 2 Tweeter im Umkreis der aktuellen Region ab stellt diese auf der Karte oder in einer Liste dar. Der Kartenausschnit kann dabei wie bei Maps verschoben werden und die Suche passt sich daraufhin an. Dieses Feature allein begeistert, gerade wenn man Hinweise auf Ereignisse in bestimmeten Regionen sucht, z.B. bei Veranstaltungen.

Ebenfalls neu ist die Integration von Follow Cost, Tweet Blocker oder Favstar.fm. Nichts was man unbedingt braucht, aber doch recht nett. Nützlicher ist dagegen die Einbindung von URL-Verkürzern, die Geo-Tag Implementierung oder der Vorschlag häufig genutzter Hashtags. Auch hier hat Tweetie nun mit der Konkurrenz aufgeschlossen. Es fehlt nach wie vor die Unterstützung von Unicode-Symbolen - angesichts der Tatsache, dass viele Web-Clients diese nicht korrekt darstellen ist das aber zu verschmerzen.

Neue Funktion: Favstars

Neue Funktion: Unterstützung von favstar.fm

Die Funktionsliste auf der atebits Website liest sich noch weitaus länger. Unter dem Strich bleibt, dass mit der Version 2 des populären Twitter-Clients zwar keine revolutionären Neuerungen Einzug gehalten haben, aber sinnvolle Features solide implementiert wurden. Wer Tweetie mochte wird mit Tweetie 2 erst recht zufrieden sein - Benutzer anderer Clients sollten abwägen, ob sich der Umstieg lohnt - die Nearby Suche oder der Timeline Filter sind aber starke Argumente dafür.

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21Jul/091

Mentions und Direct Messages direkt auf’s iPhone mit Tweet Push

Ich habe schon länger nach einem Tool gesucht, dass mir Push-Notifications über eingehende DM's (Direct Messages) und Mentions an mein iPhone schickt. Das Dilemma: Twitter unterstützt kein Push, somit müsste der Twitter-Client diese Aufgabe übernehmen - was natürlich die Anzahl der zur Verfügung stehenden API-Anfragen minimiert.

Die Lösung: Tweet Push von polarbearfarm.com. Tweet Push ist ein Server-basierter Dienst, der allerdings monatliche Folgekosten von $0,99 pro Monat verursacht. Diese Kosten erscheinen mir gerechtfertigt wenn man betrachtet, dass die Anfragen an Twitter über einen dedizierten Server laufen müssen der natürlich laufende Kosten verursacht, die über den einmaligen Verkauf der Anwendung nicht abgedeckt werden. Ärgerlicher finde ich schon eher, dass ich mein Twitter-Passwort preisgeben muss und die Anmeldung über OAuth (noch) nicht unterstützt wird. Polar Bear Farm begründet das mit mangelnder Zuverlässigkeit des Dienstes.

Das war's aber auch schon mit den Nachteilen. Nach der Installation und der Konfiguration des/der Twitter Account(s) benötigt man die Anwendung nicht mehr und kann sie auf eine abgelegene Seite auf dem iPhone auslagern.

Tweet Push Konfiguration

Tweet Push Konfiguration

Tweet Push ist kein eigener Twitter-Client für das iPhone, sondern öffnet bei eingehenden Nachrichten selbstständig einen auf dem iPhone installierten Twitter-Client um den Tweet anzuzeigen. Unterstützt werden derzeit mit Twitteriffic, Tweetie, Twittelator und TwitterFon die wichtigsten Clients. Die Implementierung funktioniert - von einzelnen Hängern abgesehen - zuverlässung und lässt keine Wünsche offen.

Die Tweet Push Benachrichtigung

Die Tweet Push Benachrichtigung

Die Konfigurationsmöglichkeiten reichen von der Push-Häufigkeit über die Auswahlmöglichkeit was gepushed werden soll bis hin zur Festlegung, ob Tweets SMS-ähnlich auf dem iPhone angezeigt werden sollen oder nur eine Nachricht über deren Eingang erfolgen soll.

Die Polar Bear Account Einstellungen

Die Polar Bear Account Einstellungen

Fazit: alles in allem finde ich Tweet Push sehr gelungen und kann mit den Folgekosten leben, zumal sie mit $0,99 sehr moderat ausfallen. Zu hoffen bleibt, dass die Zuverlässigkeit nicht mit steigender Benutzerzahl leidet und die gelegentlichen Hänger nicht zur Gewohnheit werden.

Download Link: Tweet Push von Polar Bear Farm.

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10Jul/095

Das Wort zum Follow Friday

Für Nicht-Twitterer: am Follow Friday empfehlen Twitterati aus guter Tradition ihren Followern, wem es sich lohnt zu folgen weil dessen Tweets informativ oder unterhaltsam sind. Anfangs fand ich den Follow Friday prima, mittlerweile geht er mir mehr und mehr auf die Nerven.

Schuld daran ist zunehmend der Effekt, Twitter als dynamische Chat-Plattform zu gebrauchen und Woche für Woche den eigenen Followern die gleichen Chat-Partner weiter zu empfehlen. Nichts gegen Twitter als Chat-Plattform, ich bekenne mich selbst schuldig im Sinne der Anklage, aber für Aussenstehende sind diese Follow-Empfehlungen eher wertlos.

Steigerungsfähig ist das nur noch durch die Empfehlung geschützter Accounts. Auch hier: es spricht nichts gegen das Schützen des Accounts, es dient ja gerade der Aufrechterhaltung der Privatsphäre. Warum aber sollte jemand, der seinen Account schützt damit seine Tweets nicht für jedermann sichtbar sind für eben diese Allgemeinheit lesenswert sein? Wenn mir ein Twitterer empfohlen wird, möchte ich nicht erst um Erlaubnis fragen müssen seine Tweets lesen zu dürfen nur um dann festzustellen, dass er weitestgehend mit dem selben Personenkreis kommuniziert.

Besser fände ich, wenn am Follow Friday die Twitterer empfohlen werden würden, denen es sich lohnt zu folgen ohne unbedingt zu erwarten, dass sie auch zurück folgen. Qualität statt Quantität. Das entspricht nämlich dem eigentlichen Sinn von Twitter. ;-)

In diesem Sinne: Happy Follow Friday!

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13Mai/092

Ärger über Twitter: Benutzer beschweren sich über die jüngste Änderung

Auch Twitter ist vor dummen Ideen nicht gefeit und erfährt gerade was es bedeutet, wenn die eigenen Benutzer ihren Unmut kundtun: unter dem Hashtag #twitterfail bzw. #fixreplies beschweren sich im Augenblick zahlreiche Benutzer über eine Änderung, die die @-Replies betrifft.

Was ist passiert? Twitter hat am 12.5. in seinem Blog auf ein "kleines Update in den Einstellungen" hingewiesen. Dieses Update wirkt sich dergestalt aus, dass User nur noch @-Replies von Leuten in ihrer Timeline sehen, denen sie selbst folgen. Diese Änderung verhindert leider, dass man auf interessante Twitterer aufmerksam wird, mit denen die eigenen Follower kommunizieren. Ein Beispiel ist der #followfriday, an dem man seine Follower auf interessante User hinweist.

Besonders ärgerlich ist, dass momentan keine Einstellung verfügbar ist, dieses Verhalten individuell anzupassen - die Einstellungen im Bereich "Notices" enthalten mittlerweile keine Optionen hinsichtlich der Replies mehr. Es bleibt abzuwarten, wie Twitter auf den Benutzerprotest reagiert.

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