24Feb/110
Vorratsdatenspeicherung zum Anfassen
Naja fast. Ich höre ja immer wieder wie schlimm das ist, wenn man über Dienste wie Foursquare oder Gowalla Daten über seine Aufenthaltsorte offen legt. Heute hat die Zeit ein Bewegungsprofil des Grünen-Abgeordneten Malte Spitz visualisiert. Gegenüber dem, was staatliche Behörden wie das BKA immer wieder einfordern wirken die Informationen, die über soziale Netzwerke zu gewinnen sind geradezu lächerlich, zumal diese ja freiwillig sind.
Spitz hatte die Telekom auf Herausgabe dieser Daten verklagt, das Ergebnis ist verblüffend. Bis auf anonymisierte Kontaktdaten läßt sich anhand dieses Bewegungsprofils minutengenau nachvollziehen, wo sich Spitz aufgehalten hat. Sechs Monate Leben auf dem Silbertablett. Fühlt sich gut an, oder?
